Rezensionsdatenbank Info


Anzahl Resultate: 12
Titel: Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete
Reihe: Räuber Hotzenplotz
Kollation: Geb. farb. illustr., 58 S.
Verlag, Jahr: Thienemann, 2018
ISBN: 978-3-522-18510-3
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Jungs, Räuber
Alter: ab 7
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 24.08.2018
Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete
Sehr zum Unmut von Wachtmeister Dimpfelmoser gelingt dem gefürchteten Räuber Hotzenplotz nach 14 Tagen Gefangenschaft im Spritzenhaus die Flucht. Sofort machen sich die Freunde Kasperl und Seppel auf, den Unhold ein weiteres Mal einzufangen. Und tatsächlich: Mit einer trickreichen Idee gelingt es ihnen, Hotzenplotz in eine selbst gebaute Mondrakete zu verpacken und bei Wachtmeister Dimpfelmoser abzuliefern.
> Einfach und dennoch rasant erzählt, so erscheint der neuste, grosszügig illustrierte Hotzenplotz-Band. Wenn auch sprachlich der heutigen Zeit angepasst, erinnert vieles an die 60er-Jahre, als das Original als Puppenspiel veröffentlich wurde. So zum Beispiel die Begriffe Spritzenhaus und Handwagen oder auch die wilde Freiheit von Kasperl und Seppel. Bemerkenswert ist, mit welcher List und Unerschrockenheit die Buben Hotzenplotz hereinlegen, was auch Erwachsene wiederholt zum Schmunzeln bringt. Ein vergnügliches Leseabenteuer zum Vor- oder Selberlesen. Kathrin Papritz

Titel: Di Chli Häx
Kollation: Kinofilm. Dialekt
ISBN:
Kategorie:
Schlagwort: Film
Alter: mehrere Stufen
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 25.01.2018
Di Chli Häx
Im Wald lebt die kleine Hexe mit dem Raben Abraxas im gemütlichen Hexenhaus. Traurig beklagt sie sich beim Raben, dass sie mit ihren 127 Jahren zu jung ist, um mit den anderen Hexen an der Walpurgisnacht auf dem Blocksberg zu tanzen. Abraxas' Warnung missachtend, fliegt sie heimlich zum fröhlichen Fest der alten Hexen. Aber die Hexe Rumpumpel entdeckt sie. Zur Strafe wird sie vom Hexenrat nach Hause geschickt, um innerhalb eines Jahres aus dem dicken Zauberbuch alle Zaubersprüche zu lernen und so eine gute Hexe zu werden – immer kontrolliert von der Hexe Rumpumpel. Aber neugierig, wie sie ist, streift sie lieber durchs Dorf, um mit ihrer Zauberkunst Menschen in Not zu helfen. Trotzig ignoriert sie das Zauberverbot am Freitag, da zwei Kinder sich in das Hexenhaus verirren. Wenn sie sich langweilt, zaubert die kleine Hexe heimlich, und bald freundet sie sich mit den Kindern an. Ihre Widersacherin frohlockt, denn nun kann sie der übermütigen kleinen Hexe die Teilnahme an der nächsten Walpurgisnacht erschweren. Doch der Hexenrat hat nicht mit ihrer Gewitztheit gerechnet. Mit einem Trick legt sie schliesslich beim Hexenfest den bösen Hexen das Handwerk.
> Der Kinderbuchklassiker «Die kleine Hexe» von Otfried Preussler bildet die Grundlage für den Film des Schweizer Regisseurs Mike Schaerer. Er erzählt den oft lustigen Machtkampf zwischen der hinterhältigen, schrulligen Hexe Rumpumpel (Suzanne von Borsody) und der sympathischen, verspielten kleinen Hexe (Karoline Herfurth) aus deren Perspektiven. In den Nahaufnahmen können die Zuschauenden die wechselnden Gefühle und Gedanken der verschiedenen Figuren in deren Körpersprache sehr gut nachvollziehen. Zugleich geben viele Szenen des fantasievollen, unterhaltsamen, manchmal etwas unheimlichen Familienfilms dem Publikum die Möglichkeit, Situationen aus seinem Alltag zu entdecken: Das unaufgeräumte Hexenhaus, das lästige Auswendiglernen, das Toben durch den Wald sind bekannte Momente, ebenso der Konflikt mit den Erwachsenen. Martina Friedrich

Titel: Ich bin ein Geschichtenerzähler
Kollation: Geb., s.w. illustr., 267 S.
Verlag, Jahr: Thienemann, 2010
ISBN: 978-3-522-20095-0
Kategorie: Sachbuch
Schlagwort: Biografisches
Alter: junge Erwachsene
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 21.07.2016
Ich bin ein Geschichtenerzähler
Kaum ein Kind, das nicht mit dem kleinen Wassermann, der kleinen Hexe, dem kleinen Gespenst oder dem Räuber Hotzenplotz Bekanntschaft gemacht hat. Otfried Preussler erlebte als Sohn eines Lehrerehepaars zusammen mit seinem Bruder eine unbeschwerte Kindheit in Böhmen (heutiges Tschechien). Von klein auf kam er mit Geschichten in Kontakt, welche seine geliebte Grossmutter in gemütlichen Stunden erzählte. Nach dem Abitur wurden Otfried Preusslers Pläne durch den Krieg zerstört. Statt Student wurde er Soldat und machte während fünf Jahren als Kriegsgefangener in Russland schlimme Erfahrungen. Nach seiner Entlassung wurde er Lehrer in Bayern und schrieb 1956 sein erstes Kinderbuch (Der kleine Wassermann).
> Otfried Preusslers Töchtern ist es gelungen, aus unzähligen biografischen Texten, Essays und Vorträgen ein interessant zu lesendes Buch mit vielen schwarzweiss Fotos zu veröffentlichen. Allen empfohlen, die mehr über Otfrieds Leben, sein Werk, sein Wesen und seine Weltanschauung erfahren wollen. Madeleine Steiner

Titel: Winterzeit tief verschneit
Kollation: Ein Dutzend und eine Geschichte für Grosse und Kleine. Geb., farb. illustr., 139 S.
Verlag, Jahr: Thienemann, 2011
ISBN: 978-3-522-18228-7
Kategorie: Bilderbuch
Alter: ab 7
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 21.07.2016
Winterzeit tief verschneit
Wenns draussen schneit und stürmt, gibts nichts Schöneres, als neben einem knisternden Kaminfeuer zu sitzen und Geschichten zu hören. Die kleine Hexe feiert Tierfasnacht im Wald, der kleine Wassermann erlebt seinen ersten Wintertag. Hörbe und sein Freund Zwottel werden tief verschneit, der faule Wanja trifft auf einen geheimnisvollen Mann und die heiligen drei Könige haben auf ihrer Rückreise eine heilsame Begegnung.
> Der Sammelband liegt gut in der Hand, ist sorgfältig und fröhlich gestaltet und lädt ein, an der Wärme vorzulesen. Inhaltlich ist die Auswahl etwas durchzogen ausgefallen. Geschichten zum Geniessen wechseln sich ab mit persönlichen Erlebnissen des Autors, die sich eher an ein erwachsenes Publikum richten. Dazu kommen ausgewählte Kapitel aus alten Kinderbüchern, welche die Kenntnis der Urfassung voraussetzen. Kathrin Wyss Engler

Titel: Krabat
Kollation: CD. Hörspiel, ca. 180 Min., 3 CDs
Verlag, Jahr: Der Audio Verlag, 2010
ISBN: 978-3-86231-018-0,
Kategorie: Nonbook
Schlagwort: Klassiker, Abenteuer
Alter: ab 10
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 19.07.2016
Krabat
Krabat lebt im 17. Jahrhundert in der näheren Umgebung von Dresden. Eines Tages wird er auf geheimnisvolle Art in die Mühle am Koselbruch gerufen. Dort arbeitet er mit elf weiteren Burschen, lernt das Müllern und besucht beim Meiser eine Schwarze Schule – eine Zauberschule. Damit der Meister seine Macht behalten kann, muss jeden Silvester um Mitternacht einer der Burschen sterben, so auch Tonda, Krabats bester Freund. Im Laufe der drei Lehrjahre kommt Krabat hinter die Geheimnisse der Mühle und des Meisters. Er verliebt sich in die Kantorka, die Vorsängerin am Ostermorgen im Nachbardorf. Mit ihrer Hilfe befreit sich Krabat vom bösen Bann des Meisters.
> Krabat wird dieses Jahr vierzig Jahre alt und faszininiert immer noch, 2008 wurde die Geschichte verfilmt. Die Hörspielfassung gibt in Dialogen, Monologen und Erzählteilen einen grossen Teil des Buches wieder. Geräusche und Musik vermitteln eindrückliche Stimmungen und fesseln den Hörer zusätzlich. Leider sind weder Tracks noch Spielzeiten angegeben. Ulrich Zwahlen

Titel: Der kleine Wassermann
Kollation: -
Verlag, Jahr: Der Audio Verlag, 2006
ISBN: 978-3-89813-545-0
Kategorie: Nonbook
Schlagwort: -
Alter: ab 7
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 06.07.2016
Der kleine Wassermann
Der kleine Wassermann lebt in einem Mühlenweiher, den er mutig erforscht und die verschiedensten Bewohner kennen lernt. Später wagt er sich aufs Land und erlebt auch dort viele Abenteuer. Auf lustige Art und Weise lernt der Wassermann, sich in der Welt der Erwachsenen zurechtzufinden. Er spürt die negativen Konsequenzen, wenn er beispielsweise die Schleusen des Mühlenweihers öffnet, lernt aber auch die Sorgen eines älteren Fisches verstehen und hilft ihm, sich zu wehren. – Der Klassiker Preusslers ist neu als Hörspiel herausgekommen und bleibt bis heute aktuell. Die Figuren werden lebendig dargestellt, die verschiedenen Abenteuer des Jungen werden aneinandergereiht, so dass ein einfach verständlicher Erzählfaden entsteht. Und doch gelingt es, die Spannung bis am Schluss aufrechtzuerhalten. Die Musik wirkt auflockernd, wie z. B. der immer wiederkehrende Song des kleinen Wassermanns. Nur schade, dass der Song nicht mit Text und Noten dem Booklet beigefügt ist! Kathrin Heiniger

Titel: Der Räuber Hotzenplotz
Kollation: APP. iOS
Verlag, Jahr: Thienemann, 2012
ISBN:
Kategorie: Nonbook
Schlagwort: Klassiker
Alter: ab 7
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 04.06.2014
Der Räuber Hotzenplotz
Zum 50-jährigen Buchjubiläum bekommt der Kinderbuchklassiker «Räuber Hotzenplotz» seine eigene App. Die Geschichte vom Räuber, der der Grossmutter die Kaffeemühle klaut und von der darauf folgenden abenteuerlichen Verfolgungsjagd durch Seppl und Kaspar bildet die Grundlage für die unterhaltsame und liebevoll gestaltete Spiele-App. Insgesamt acht interaktive Spiele gilt es bis zur Rückführung der Kaffeemühle zu lösen. Dabei sind vor allem Geschicklichkeit im Umgang mit dem iPad/iPhone, ein wachsames Auge und Konzentration gefragt.
> Diese sorgfältig produzierte App überzeugt auf der ganzen Linie – hier wurde grösste Sorgfalt auf die Animation und Koloration der Originalgrafiken verwendet und eine intuitiv zu bedienende Umgebung entwickelt, in der die Spiele klug in die Geschichte eingebunden sind. Sprecher Armin Rhode und die wunderbaren Soundeffekte runden den Spielgenuss weiter ab. Diese herausragende App beschert dem Räuber mit den sieben Messern und der Pfefferpistole sicher noch viele weitere Fans.Marlene Zöhrer

Titel: S'Chline Gspängst
Kollation: Kinofilm. Ca 90 Min.
ISBN: 0
Kategorie:
Alter: ab 7
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 11.10.2013
S'Chline Gspängst
Das Kleine Gespenst haust seit Urzeiten oberhalb des Städtchens Eulenberg auf Burg Eulenstein. Tagsüber schläft es in einer schweren Holztruhe im Estrich der Burg. Doch jede Nacht, pünktlich zur Geisterstunde, erwacht es, schwenkt seinen Schlüsselbund, und schon öffnet sich der Deckel seiner Holztruhe und die Entdeckungsreise beginnt. Manchmal spricht Thorsten Thorstenson, der Eulenberg einst besetzte, aus einem Ölbild zum Kleinen Gespenst. Und eines Nachts trifft es auf Karl, der mit seiner Klasse eine Nachtwanderung gemacht hat und zum Schluss noch Burg Eulenstein besichtigen darf. Als Karl meldet, er habe ein Gespenst gesehen, halten ihn seine Klassenkameraden und die Lehrerin für verrückt. Das Kleine Gespenst aber hat noch in derselben Nacht eine Idee, wie es seinen Wunsch, einmal am helllichten Tage aufzuwachen, in die Tat umsetzen könnte. Ein Unterfangen mit Folgen, auch für die Bürger von Eulenberg. Zum Glück gibt es Karl und den weisen Freund des Gespensts, Uhu Schuhu. So kommt am Ende alles gut.
> Die Verfilmung von Otfried Preusslers bekanntem Kinderbuch „Das Kleine Gespenst“ macht richtig Spass! Obwohl nahe am Original, enthält sie einige neue, originelle Elemente, die den Film auch oder gerade nach der Lektüre des Buches zu einem echten Erlebnis machen. Das kleine Gespenst – gesprochen von Nadja «Nadeschkin» Sieger – wird rührend dargestellt. Kaum ein Kind wird Angst vor so einem Gespenst entwickeln. Auch den sommersprossigen Schulbuben Karl, der allen Rätseln auf den Grund gehen möchte und es dadurch nicht leicht hat unter den Eulenbergern, schliesst man beim Zuschauen ins Herz. Nicht zuletzt wirken die Hintergrundkulissen, die deutsche Fachwerkstadt Quedlinburg als Stadt Eulenberg sowie Burg Eulenstein, sehr malerisch, was das Vergnügen grad nochmals vergrössert. Kleiner Einwand: Nur wer das Buch kennt, weiss um die relativ komplexe Geschichte rund um den schwedischen General Thorsten Thorstenson, deshalb sind vier- bis sechsjährige Kinder für den Film noch eher zu klein. Veronika Gutzwiller

Titel: Der Räuber Hotzenplotz
Reihe: Der Räuber Hotzenplotz 1
Kollation: Geb., farb. illustr., 110 S.
Verlag, Jahr: Thienemann, 2012
ISBN: 978-3-522-18319-2
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Klassiker, Räuber
Alter: ab 4
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 25.04.2013
Der Räuber Hotzenplotz Eine Kasperlgeschichte
In lange Unterhosen und Zaubererhut fliegt Petrosilius Zwackelmann auf seinem Mantel nach Buxtehude. Das ist Kasperls Gelegenheit zu fliehen! Er muss Seppel aus Hotzenplotz’ Höhle befreien, den Dieb fangen, der Unke helfen und Grossmutters Kaffeemühle finden. Gar nicht so einfach!
> Räuber Hotzenplotz wird zum fünzigsten Geburtstag in einer kolorierten Fassung aufgelegt. Der Laternenschein im Unkenpfuhl, der Schlafrock des Hotzenplotz oder die Höhle des Räubers, die Bilder fangen Stimmungen ein und werden durch die neue Aufmachung bereichert. List und Tücke siegen über Pfefferpistole und Zauberstab. In Pyjama, Bettsocken und mit Käfig über dem Kopf schleicht sich nicht nur seine Geschichte, sondern der Räuber selbst in kleine und grosse Herzen. Der Klassiker fesselt mit Spannung, witzigen Wortwechseln und charmanten Figuren - und ist auch nach einem halben Jahrhundert ein Lieblingsbuch, das ein grosses Publikum selber las, vorgelesen bekam und nun seinen Kindern vorliest. Andrea Eichenberger

Titel: Neues vom Räuber Hotzenplotz
Reihe: Räuber Hotzenplotz 2
Kollation: Geb., farb. illustr., 121 S., Neuauflage
Verlag, Jahr: Thienemann, 2012
ISBN: 978-3-522-18320-8
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Klassiker, Räuber
Alter: ab 4
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 25.04.2013
Neues vom Räuber Hotzenplotz
"Hören Sie mal, Sie da vorn! Sie sind womöglich gar nicht der Herr Oberwachtmeister Dimpfelmoser?" Darauf lässt der Räuber Hotzenplotz nur ein grusliges Lachen hören und fährt mit der Grossmutter auf dem Gepäckträger weiter in den Wald hinein. Und der Wachtmeister, der ist – in Feuerwehrschläuche eingewickelt – kaltgestellt. Kasperl und Seppl haben also einiges zu tun, wenn sie die Grossmutter retten und den Räuber fangen wollen. Vielleicht kann Frau Schlotterbeck helfen?
> Eine Neuauflage der beliebten Schurkengeschichte, die nach wie vor begeistert und neu koloriert noch stimmungsvoller daherkommt. Auch nach fünfzig Jahren lässt sich die Grossmutter nicht einschüchtern, beweisen die kecken Buben Gewitztheit und hat Hotzenplotz seinen groben Charme nicht verloren. Eine Geschichte zum Mitfiebern und herzhaft Lachen. Zum Vorlesen oder Selberlesen - nicht nur einmal. Andrea Eichenberger

Titel: Der kleine Wassermann - Sommerfest am Mühlenweiher
Reihe: Der kleine Wassermann
Kollation: Geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Thienemann, 2013
ISBN: 978-3-522-43746-2
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Fantasie, Wasser
Alter: ab 4
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 20.03.2013
Der kleine Wassermann - Sommerfest am Mühlenweiher
Mit einem Fest soll die bald heimkehrende Mutter überrascht werden. Doch bis dahin kommt alles Mögliche dazwischen: Der Karpfen Cyprinus ärgert sich über die badenden Menschen an Müllers Steg, doch da der Biber es für zu gefährlich hält, den Steg umzunagen, macht sich der kleine Wassermann selber mit der Säge ans Werk. Doch der Müller schläft nicht und reisst ihm seine Mütze vom Kopf…
> Die Handlung überzeugt nicht recht. Schade, dass dem im Titel erwähnten Fest nur wenig Platz eingeräumt wird. Die Illustrationen von Daniel Napp zeugen durchaus von dessen Fertigkeiten. Witzige, die Handlung zwar nicht betreffende Details, die Seite für Seite zu entdecken sind, geben dem Buch die nötige Lebendigkeit. Der Stil der cartoonartigen Bilder passt jedoch nicht zu dem kleinen Wassermann, den man aus der Originalausgabe von 1956 kennt. Im Vergleich mit dem neugierigen, aufgestellten Kerlchen von damals wirkt der hier eher schmollende, grimmige, auf Rache sinnende Junge recht irritierend. Eliane Hess

Titel: Die dumme Augustine
Kollation: CD. Hörspiel, ca. 48 Min., 1 CD
Verlag, Jahr: Der Audio Verlag, 2012
ISBN: 978-3-86231-143-9
Kategorie: Nonbook
Schlagwort: Familie
Alter: ab 7
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 24.10.2012
Die dumme Augustine
In der Clownfamilie von Nicola und Oleg ist die Rollenverteilung klar: Nicola kümmert sich um die Kinder und den Haushalt, Oleg spielt im Zirkus den dummen August. Doch eigentlich würde Nicola auch gerne einmal in der Manege stehen. Eines Tages hat Oleg furchtbare Zahnschmerzen. Beim Zahnarzt kommt der lange nicht an die Reihe. So kann er nicht rechtzeitig für die Zirkusvorstellung zurück sein. Der Direktor wird ganz nervös, und für Nicola bietet sich die einmalige Chance, als dumme Augustine einzuspringen.
> Zirkusmusik, Zirkusgeräusche, Menschen verschiedener Muttersprache: Man glaubt, die Manege förmlich zu riechen. Eine klare, frische Stimme voller Mütterlichkeit für Nicola und eine gutmütige, gemächliche Stimme für Oleg machen das Clownpaar aus. Obwohl die Aufgaben in vielen Familien heute nicht mehr derart strikt getrennt sind, regt das ausschliesslich in direkter Rede gehaltene Hörspiel zum Nachdenken über Familienbilder an. Ein stimmungsvolles Arrangement. Karin Schmid