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Anzahl Resultate: 4
Titel: Wo ist die Sonne in der Nacht?
Kollation: Geb., farb. illustr., 125 S.
Verlag, Jahr: Ellermann im Dressler Verlag, 2018
ISBN: 978-3-7707-2734-6
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Astronomie, Vorlesen
Alter: ab 7
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 05.10.2018
Wo ist die Sonne in der Nacht? Vorlesegeschichten für neugierige Kinder
Nachts setzen sich Klara und Milla mit Sternkarte, Kompass und ihrer Geburtstagstorte auf einen Hügel und wollen die Sterne beobachten. Doch wie funktioniert das genau mit der Orientierung am Himmel? – Ida und ihre Tante Natascha müssen enttäuscht feststellen, dass ihr Teleskop zwar einwandfrei funktioniert, doch aufgrund der starken Lichtverschmutzung in der Stadt nicht eingesetzt werden kann. – 19 eigenständige Geschichten erklären verschiedene Phänomene rund um die Nacht, Sterne, schlafende Tiere, nachts arbeitende Menschen oder Träume.
> Die Autorin erklärt auch komplexere Erscheinungen in einer gut verständlichen Sprache. Jede Antwort auf eine Kinderfrage ist in eine eigene Geschichte verpackt, wodurch die Kinder eher beiläufig zu kleinen Nacht-Experten werden. Die Illustrationen verdeutlichen den Text u. a. mit erklärenden Skizzen der jeweiligen Phänomene. Spannende (Vor-)Lesegeschichten für grosse und kleine Wissenschaftler und Astronomen. Annina Otth

Titel: Die Welt bei uns zu Hause
Kollation: Geb., farb. illustr., 141 S.
Verlag, Jahr: Ellermann im Dressler Verlag, 2016
ISBN: 978-3-7707-3423-8
Kategorie: Belletristik
Alter: ab 7
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 30.12.2016
Die Welt bei uns zu Hause Vorlesegeschichten über andere Kulturen
Emma und Luki proben ihren Auftritt für das schwedische Lucia-Lichterfest. Fiene erzählt ihrem Freund Jonas vom "Sinterklaas", der die Kinder in den Niederlanden jeweils im Dezember besucht. Lupita erhält zu ihrem Geburtstagsfest eine "Pinata". Nikias und sein Vater backen zusammen ein griechisches Olivenbrot, genannt "Psomi". Meryem übt für das kurdische Frühlingsfest "Newroz", über das Feuer zu springen. Lina ist verärgert, weil ihre grosse Schwester sie nicht zum japanischen Mädchenfest "Hina Matsuri" mitnehmen will.
> In zwanzig meist über sieben Seiten laufenden und mit farbigen Bildern versehenen Geschichten erzählen Kinder einer deutschen Multikulti-Kita von besonderen Festen und Bräuchen aus ihrem ursprünglichen Heimatland. Schade ist, dass keine zusätzlichen Hintergrundinformationen zu den einzelnen Bräuchen und religiösen Festen zur Beantwortung allfälliger weiterer Fragen vorliegen. Jedoch gut geeignet zum Vorlesen zum Thema "Ich und meine Mitmenschen" in Kitas und Unterstufenklassen. Ruth Fahm

Titel: Wasser ist nass
Kollation: Geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Tyrolia, 2015
ISBN: 978-3-7022-3435-5
Kategorie: Sachbuch
Schlagwort: Wasser, Natur
Alter: ab 4
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 29.06.2015
Wasser ist nass
Wasser ist nass. Weshalb ist Wasser blau? Weshalb ist Wasser manchmal unheimlich? Und weshalb gäbe es uns ohne Wasser nicht? Im farbig illustrierten Bilderbuch erkunden die Autorinnen die Qualitäten von Wasser. Jede Doppelseite behandelt einen Aspekt. Den Hauptteil bilden Informationen aus physikalischer, ökologischer oder religiös-kultureller Perspektive. Begleitet werden die Fakten von Gedichten, Fabeln und Tipps für Experimente.
> Im Gegensatz zum lapidaren Titel bietet das Buch eine Fülle an Inhalten und Formen. Dies ermöglicht einen Zugang zum Grundelement Wasser, der über das Naheliegende hinausgeht und auch ältere Geschwister ansprechen dürfte. Die Informationen sind kindgerecht formuliert. Leseunkundige kommen allerdings allein durch das Betrachten der Bilder nicht auf ihre Kosten, zu wenig aussagekräftig sind die Illustrationen. Insgesamt bleiben die Inhalte ein z. T. willkürlich anmutendes Potpourri, für das der Verlag die Bezeichnung „kaleidoskopische Sammlung“ gefunden hat. Beatrice Häusler

Titel: Lenis Lied
Kollation: Geb., 217 S.
Verlag, Jahr: Jungbrunnen, 2013
ISBN: 978-3-7026-5855-7
Kategorie: Belletristik
Alter: ab 10
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 08.11.2013
Lenis Lied
Endlich darf Leni das verhasste katholische Internat verlassen und nach Hause zu ihren Eltern. Diese führen nun gemeinsam ein Wirtshaus. Doch was die Zehnjährige antrifft, ist ganz anders, als was sie von früher gewohnt ist. Der Vater ist jähzornig und schlägt Leni, die Mutter ist schwanger. Die Zehnjährige muss sich ihren Platz in der Gesellschaft neu erkämpfen.
> Die Geschichte spielt 1948 in Österreich, was in zahlreichen Wortwendungen hübsch zur Geltung kommt. Sie dokumentiert die Zeit, in der sich das Land nach dem Weltkrieg mühsam aufrappelt. Durch die Protagonistin erleben die Lesenden hautnah mit, wie die Leute nach den traumatischen Jahren Tritt zu fassen suchen. Lenis Wunsch nach Anerkennung, nach Überwindung der seelischen Wunden und ihr Traum von einer glücklicheren Zukunft ist eindrücklich beschrieben. Das Ende wirkt realistisch und hoffnungsvoll. Das Buch folgt nicht dem Mainstream, sein Cover wirkt veraltet, ebenso das Thema. Nichtsdestotrotz lohnt sich die Lektüre. Katharina Wagner