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Anzahl Resultate: 2
Titel: Das blaue Herz des Planeten
Kollation: A. d. Engl., geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Freies Geistesleben, 2015
ISBN: 978-3-7725-2635-0
Kategorie: Sachbuch
Schlagwort: Biografisches, Meer
Alter: mehrere Stufen
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 11.10.2018
Das blaue Herz des Planeten Die Geschichte einer Meeresforscherin: Sylvia Earle
Nie hätte Sylvia Earle gedacht, dass sich auch unter Wasser eine weitere, unendliche Welt befindet. Mit Schwimmbrille und Schnorchel erkundet sie diese zuerst im Golf von Mexiko und arbeitet später als Biologin in einem Unterwasserlabor, erkundet Korallenriffe oder bewundert in einem Panzertauchanzug, in 400 Metern Tiefe, die leuchtenden Triebe der Bambus-Korallenwäldchen.
> Ein wunderbares Sachbilderbuch, das davon erzählt, wie aus einem neugierigen Mädchen eine weltbekannte Biologin wurde. Die wunderschönen, in Aquarelltechnik gemalten Bilder der Unterwasserwelt passen ausgezeichnet dazu. Ohne Effekthascherei sind Tauchausrüstung und Grössenverhältnisse von Mensch und Tier in Szene gesetzt. Beim Betrachten der Bilder glaubt man die Luftblasen des Atemreglers der im Wasser schwebenden Biologin blubbern zu hören. Trotz eindringlichem Hinweis auf den Meeresschutz im Nachwort ist es ein poetisches Plädoyer für unsere Lebensgrundlage und richtet sich an Kinder und ihre Eltern. Katharina Siegenthaler

Titel: Bäume für Kenia
Kollation: Die Geschichte der Wangari Maathai. A. d. Engl., geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Freies Geistesleben, 2012
ISBN: 978-3-7725-2147-8
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Länder: Afrika
Alter: ab 7
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 22.07.2016
Bäume für Kenia
Wangari Maathai wuchs im fruchtbaren kenianischen Hochland auf einer Farm auf. Unzählige Bäume halfen, die Bevölkerung zu ernähren. Nach ihrem Studienaufenthalt in Amerika (ab 1963) kehrte sie in ein vollständig verändertes Kenia zurück. Unabhängigkeit und Fortschrittsglaube hatten die Vielfalt des Landes in Eintönigkeit verwandelt. Teeplantagen und baumloses Farmland führten zu Holz- und Wassermangel. Das Land erodierte, Armut und Hunger drohte. Maathai ging das Problem an: Mit Frauenschulung, Vorträgen, dem Aufbau von Baumschulen und Lobbying konnten auch Regierungsmitglieder überzeugt werden. Die Grüngürtelbewegung gewann an Bedeutung und Einfluss. Das Aufforsten von 30 Millionen Bäumen stabilisierte das Land in verschiedener Hinsicht.
> 2004 erhielt Wangari Maathai als erste Afrikanerin den Friedensnobelpreis. Ihr Einsatz für Umwelt, Land und Leute hat noch heute Beispielcharakter und zeigt, dass auch einzelne Menschen Grosses bewirken können. Fein, bunt und grosszügig illustriert. Ulrich Zwahlen