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Anzahl Resultate: 2
Titel: Nur in der Dunkelheit leuchten die Sterne
Kollation: A. d. Amerikan., Broschur, 349 S.
Verlag, Jahr: Fischer FJB, 2018
ISBN: 978-3-8414-4026-6
Kategorie: Belletristik
Alter: ab 13
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 30.04.2019
Nur in der Dunkelheit leuchten die Sterne
Corey und Kyra sind in Lost Creek, einem Dorf in Alaska, aufgewachsen und beste Freundinnen geworden. Auch Kyras psychische Erkrankung – sie schwankt zwischen depressiven und manischen Phasen – hat daran nichts geändert. Als Corey wegzieht, verspricht sie Kyra, sie in den Ferien zu besuchen. Doch kurz vor ihrer Rückkehr erfährt sie, dass Kyra in einem eisigen See ertrunken ist. Corey will unbedingt herausfinden, was genau passiert ist. Die Menschen in Lost Creek empfangen sie aber feindselig und versuchen ihr einzureden, Kyras Tod sei unvermeidbar gewesen.
> Coreys Nachforschungen erstrecken sich über sechs Tage. Ihre Ich-Erzählung, unterbrochen von Rückblenden, Briefen Kyras und drehbuchähnlichen Einschüben, erzeugt eine bedrohliche Atmosphäre, ist aber auch etwas langatmig und repetitiv. Man ahnt bald, dass die Bewohner an Kyras Tod schuldig oder zumindest mitschuldig sind. Was sich genau abgespielt hat, wird erst gegen Ende verraten, wobei der Schluss des Buchs nicht ganz überzeugen kann. Doris Lanz

Titel: 54 Minuten
Kollation: A. d. Amerikan., Broschur, 330 S.
Verlag, Jahr: Fischer FJB, 2017
ISBN: 978-3-8414-4016-7
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Gewalt, Schule
Alter: ab 13
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 24.09.2017
54 Minuten Jeder hat Angst vor dem Jungen mit der Waffe
Eine Highschool in den USA: Wie verhält man sich, wenn man nach einer Begrüssungsrede zum Schulstart die Aula nicht mehr verlassen kann, weil die Türen verschlossen sind? Was macht man, wenn jemand, den man zu kennen glaubt, plötzlich um sich schiesst? Wie kann man dem Täter Einhalt gebieten? Claire, Autumn, Tomás und Sylv müssen diese Fragen beantworten, jeder für sich alleine und mit ungewissem Ausgang.
> Die niederländische Autorin schildert in ihrem Debütroman die tragischen Ereignisse während eines 54 Minuten dauernden Amoklaufs. Eindringlich und fesselnd lässt sie vier Schüler im Wechsel zu Wort kommen. In Rückblenden erzählen diese aus ihrem Leben, über ihre Verbindung zum Täter und geben ihrer Angst und Verzweiflung Ausdruck. Die Autorin rüttelt auf, ohne dabei in allzu blutigen Details zu versinken. Sie nähert sich dem Thema glaubwürdig und respektvoll an und zeigt trotz viel Tragik auch immer etwas Hoffnung. Das "Danach" ist nicht Teil des Romans. Für den Unterricht geeignet. Béatrice Wälti-Fivaz