Rezensionsdatenbank Info


Anzahl Resultate: 2
Titel: Das ganz und gar unbedeutende Leben der Charity Tiddler
Kollation: A. d. Französ., geb., farb. illustr., 570 S.
Verlag, Jahr: Fischer, 2011
ISBN: 978-3-596-85443-1
Kategorie: Belletristik
Alter: ab 13
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 21.07.2016
Das ganz und gar unbedeutende Leben der Charity Tiddler
Es gibt so viele Dinge, die Charity gerne tun würde. Nur „schickt es sich nicht“, herumzustreunen, Insekten zu sammeln oder mit dem Vater zu fischen. So beschäftigt sich das Londoner Einzelkind schon früh mit wissenschaftlichen Büchern. Doch richtig wohl fühlt Charity sich nur auf dem Land. Dort lebt sie im Sommer inmitten von Dorfkindern und erforscht die Natur. Bald entwickelt sie eine Sicherheit im Zeichnen, die sie zur Illustration von lustigen Tiergeschichten nutzt.
> Das Mädchen wächst einsam im viktorianischen London auf. Als sie erwachsen wird, gelingt es Charity, ihre Vorstellungen von einem selbstbestimmten, unabhängigen Leben zu verwirklichen. Ihr grosses Talent, Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu zeichnen, nutzt sie beim Gestalten von Kinderbüchern. In der Liebe entscheidet sie sich, weit unter ihrer Würde, für einen Schauspieler. Frei nach dem Leben der Engländerin Beatrix Potter hat die Autorin hier ein ausführliches Sittengemälde ge-schaffen. Monika Fuhrer

Titel: Ich Tarzan – du Nickless!
Kollation: A. d. Französ., geb., farb. illustr., 56 S.
Verlag, Jahr: Moritz, 2011
ISBN: 978-3-89565-227-1
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Fremdsprachen, Lustiges
Alter: ab 7
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 21.07.2016
Ich Tarzan – du Nickless!
Wenn man neun Jahre alt ist, in Paris wohnt und die Ferien vor der Türe stehen, dann träumt man vom Baden im Meer und ganz sicher nicht vom „Baden in einer Sprache“. Doch Jean-Claudes Vater möchte seine Kinder mit einer fremden Sprache vertraut machen und reist deshalb mit der Familie nach Deutschland. Als Jean-Claude einen gleichaltrigen Jungen kennen lernt, erfindet er aus Spass eine Fantasiesprache, um sich mit ihm zu verständigen. Und wer hätte gedacht, dass er dank dieser neuen Sprache zum Helden wird?
> Fremdsprachen sind nützlich, das vermittelt die Autorin in dieser amüsanten Geschichte. Vorlesende Eltern werden das Buch ganz schnell an geübte Leseanfänger verlieren, denn das Spiel mit den vielen lustigen Namen macht einfach Spass. Ob „Traboim“ für Baum oder „Sprohott“ für Blume - die beiden Jungs in der Geschichte verstehen sich bestens. Die eingestreuten, farbigen Illustrationen von Michel Gay helfen mit, das Leseerlebnis zu vertiefen und die Lesemotivation zu fördern. Béatrice Wälti