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Anzahl Resultate: 2
Titel: Oskar und das Mandelherz
Kollation: A. d. Schwed., geb., s.w. illustr., 170 S.
Verlag, Jahr: Aladin, 2017
ISBN: 978-3-8489-2088-4
Kategorie: Belletristik
Alter: ab 7
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 16.11.2017
Oskar und das Mandelherz
"Ich bin der Einzige, der kein Haustier hat!" Oskar setzt alle Mittel ein, damit sein Herzenswunsch in Erfüllung geht. Er verhält sich pflichtbewusst, holt Informationen ein, übt wahlweise mit einer blossen Leine, aber auch mit einem echten Hund Gassi gehen. Alles vergeblich. Obendrauf trübt sich das Verhältnis zu seiner besten Freundin – bis Oma einen glanzvollen Vorschlag hat.
> Das tiefe Bedürfnis nach einem Hund und die Art, wie der Knabe schrittweise seine Eltern zu überzeugen versucht, wird mit viel Gespür und Augenzwinkern erzählt. Das Verhalten der Erwachsenen ist manchmal schwer durchschaubar. Viele Kinder machen ähnliche Erfahrungen. Das Buch hat kurze Kapitel, eingestreut sind schwarzgraue Illustrationen. Es gibt einen Vorgänger, der Band ist aber eigenständig. Geeignet als Vorlesebuch. Eveline Schindler

Titel: Der Schatten an meiner Wand
Kollation: A. d. Schwed., geb., 182 S.
Verlag, Jahr: Aladin, 2014
ISBN: 978-3-8489-2026-6
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Geister, Spannendes
Alter: ab 10
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 10.03.2015
Der Schatten an meiner Wand
Micke zieht mit ihrer Mutter nach Nordschweden in ein altes Haus. Bei ihrer Ankunft fällt ihr ein Schatten an der Zimmerwand auf. Man munkelt, es spuke im Haus, weil da ein Mädchen wohnte, das aus mysteriösen Gründen im Dorffluss ertrunken ist. Tatsächlich passiert Unheimliches. Micke spürt, dass der Schatten mit ihr Kontakt aufnehmen will. Sie fühlt sich zum Fluss hingezogen, und eine verwirrte Frau verwechselt sie mit jenem Mädchen. Mit Hilfe des alten Sixten und des einsamen Kalle ergründet Micke, was vor Jahren geschah.
> Unerklärliche Vorfälle und eine beklemmende Verbindung zwischen damals und heute verleihen dieser Geschichte Spannung. Ohne dass sich die Ereignisse überstürzen oder allzu gruselig geschildert werden, vermag die Erzählung zu fesseln. Nach und nach werden nicht nur alte Geheimnisse gelüftet, auch für aktuelle Probleme zeichnen sich Lösungen ab. "Nicht allein", sagt Micke auf die mütterliche Ermahnung, sich dem Fluss nicht unbegleitet zu nähern, "ich bin nicht allein". Doris Lanz