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Anzahl Resultate: 4
Titel: Wie wir einmal Weihnachten gerettet haben
Kollation: Geb., farb. illustr., 45 S.
Verlag, Jahr: Peter Hammer, 2016
ISBN: 978-3-7795-0552-5
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Weihnachten
Alter: ab 7
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 15.11.2016
Wie wir einmal Weihnachten gerettet haben
Unglaublich! Mama und Papa müssen in diesem Jahr beide an Heiligabend arbeiten. Nachdem sich die drei Kinder (8–11) vom ersten Schrecken erholt haben, beginnen sie, alles für ein traditionelles Fest vorzubereiten. Dass es statt einer richtigen Ente eine aus Teig gibt und dass der Weihnachtsbaum nur unten mit Kugeln behängt ist, stört die Eltern nur im ersten Moment. Bald sitzen alle am Tisch und freuen sich an der gelungenen Überraschung.
> Weihachten ist das Familienfest, an das sich die Kinder noch als Erwachsene erinnern, weil immer alles genau gleich abgelaufen ist. Das machen sich die drei "verlassenen" Kinder zunutze. Sie versuchen, nach ihren Möglichkeiten die fehlenden Eltern zu ersetzen und der Familie ein Weihnachtsfest nach ihrem Brauch zu bereiten. Die leise Ironie, mit der die Autorin die Geschichte erzählt, lässt Erwachsene schmunzeln. Die zahlreichen pastellfarbenen Kreidezeichnungen der Illustratorin erfreuen Jung und Alt und sorgen für die passende Würze. Monika Fuhrer

Titel: Viel Geschrei um ein geklautes Ei!
Kollation: Geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Tulipan, 2015
ISBN: 978-3-86429-111-1
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Tierverhalten, Vögel
Alter: ab 7
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 30.04.2015
Viel Geschrei um ein geklautes Ei!
Henriettes Ei ist weg – dabei war es doch das allerschönste Ei der Welt! Irgendjemand muss es geklaut haben. Sofort macht sich die Hühnerschar auf, um den Eierdieb zu suchen. Der Fuchs könnte es gewesen sein, denn wer Hühner stiehlt, lässt sicher auch Eier mitgehen. Aber nein, weshalb sollte der sich mit einem kleinen Ei begnügen, wenn er ein ganzes Huhn haben kann? Dann war es vielleicht die Elster oder der Waschbär. Oder hat sich der Eierdieb hinter der Kellertür mit dem Loch versteckt?
> Vorurteile sind das zentrale Thema dieses amüsanten Bilderbuches. Es ist ein Buch, in dem der gleichrangige Text eine wichtige Rolle spielt, denn nur damit kann die Aussage der kräftig kolorierten Illustrationen richtig gedeutet werden. Die Farbgebung der Hühner entspricht nicht immer der Wirklichkeit, sie betont aber den Kunstcharakter der Figuren. Inhaltlich knüpft das Buch, wenn es erzählt wird, an die Erlebniswelt von Kleinkindern an. Text und Bild richten sich aber eher an ältere Rezipienten. Béatrice Wälti-Fivaz

Titel: Mama, das steht ein Bär vor der Tür!
Kollation: Geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Tulipan, 2014
ISBN: 978-3-86429-183-8
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Fantasie
Alter: ab 4
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 17.04.2014
Mama, das steht ein Bär vor der Tür!
Ein Bär im 11. Stock und aus dem Wald gekommen? Wie hat der das nur geschafft und wozu überhaupt? Der Bär will das Meer sehen, erklärt der Junge seiner Mutter, und Honigkuchen mag er übrigens auch. Und was passiert danach? Danach kehrt der Bär in den Wald zurück. Im letzten Bild kuschelt sich der Junge im Bett schlafend an den grossen Bären.
> Die ganze Geschichte ist in Dialogform geschrieben und der Text farblich unterschieden. Die Mutter fragt und fragt weiter (übrigens stellt sie die richtigen Fragen), worauf der Junge lakonisch und verblüffend antwortet. Einfach klasse! Die farbenfrohen Bilder verdoppeln das Vergnügen, denn Traum respektive Fantasie und Wirklichkeit sind maliziös miteinander verschmolzen. Eveline Schindler

Titel: Die Weihnachtsmütze
Kollation: Geb., farb. illustr., unpag., Sonderausgabe
Verlag, Jahr: Peter Hammer, 2012
ISBN: 978-3-7795-0418-4
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Weihnachten
Alter: ab 4
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 09.10.2012
Die Weihnachtsmütze
Es ist vier Tage vor Weihnachten, draussen stürmt es. Trotzdem geht Herr Melcher spazieren, denn zuhause fühlt sich der alleinstehende Herr furchtbar einsam. Unverhofft weht ihm eine starke Windbö die Mütze vom Kopf und landet direkt vor einem jungen Mann. So kommen die beiden ins Gespräch. Gerade als sie sich zu einem Treffen verabreden, erhebt sich eine neue Bö und trägt die Mütze weiter zu einer Person, die ebenfalls einsam ist.
> Unprätentiös ist Weihnachten dargestellt als ein Fest, das niemand gerne allein feiert. Dennoch ist das Wunderbare vorhanden. Mutet es nicht wie an wie Zauberei oder etwas Himmlisches, dass dank des Sturmes, der die Mütze fröhlich weiterwirbelt, eine bunte Schar zusammen findet, die miteinander Weihnachten feiert? Die Leserschaft scheint die amüsante Geschichte mit ihren kindgerechten Illustrationen zu mögen, denn sie ist nun auch im Kleinformat erhältlich. Damit zaubert sie munter weiter: nämlich ein Lächeln auf die Lippen des Publikums. Katharina Wagner