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Anzahl Resultate: 3
Titel: Die Sache mit den gestohlenen Computern
Kollation: Geb., s.w. illustr., 69 S.
Verlag, Jahr: Baeschlin, 2015
ISBN: 978-3-85546-283-4
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Rassismus
Alter: ab 10
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 17.01.2016
Die Sache mit den gestohlenen Computern
Hilfe! Die neuen Computer sind weg! Wer hat sie gestohlen? Zusammen mit dem fussballverrückten Lukas will die Soko Herder den Fall lösen. Doch bald verbreiten sich Gerüchte an der Schule: Hinter der Tat soll der arrogante Bosnier Tarik, der durch seine besserwisserische Art stets unangenehm auffällt, stecken. Können Mia, Eric und Lukas die Wahrheit ans Licht bringen?
> Das Schweizer Team, bestehend aus Autorin und Grafikerin, entwirft hier ein intelligentes Storyboard, welches sich kind- und jugendgerecht mit den Themen Vorurteil und Rassismus auseinandersetzt. Auch der dritte Band der Baeschlin-Kinderbuchreihe überzeugt mit einer guten Aufbereitung des schwierigen Themas und einer klaren Sprache. Dank der geschlechterübergreifenden Zusammensetzung der Soko fühlen sich Jungen und Mädchen von der Geschichte angesprochen. Im Anhang befinden sich Adressen und Anlaufstellen zum heiklen Thema. Das Buch eignet sich als Schullektüre; allerdings ist der Neupreis für knapp 70 Seiten recht hoch. Christina Weirich

Titel: Ich und der weisse Pudel ...
Kollation: Geb., s.w. illustr., 70 S.
Verlag, Jahr: Baeschlin, 2014
ISBN: 978-3-85546-276-6
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Familie
Alter: ab 7
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 24.02.2015
Ich und der weisse Pudel ... ... und Luis gehört auch dazu
Annas Eltern sind vielbeschäftigt und haben kaum Zeit für ihre Tochter. Drum wünscht diese sich zum Geburtstag einen Hund. Vater und Mutter sind strikt dagegen, erkennen jedoch, dass Anna geholfen werden muss. Anstatt eines Pudels nehmen sie Luis als Pflegekind in ihre Familie auf. Anna ist erst einmal enttäuscht, entdeckt aber bald, dass sie mit dem kleinen Jungen auch Spass haben kann. Doch der Knabe bleibt nicht lange bei ihnen. Zum Trost darf Anna den Pudel einer Bekannten besuchen und spazierenführen.
> In gut verständlicher Sprache und kurzen Sätzen erfahren die Lesenden, wie es ist, ohne Geschwister aufzuwachsen. Nach jedem Kapitel findet sich eine Illustration, die an eine Bleistiftzeichnung erinnert und viele lustige Details aufweist. Das Thema spricht besonders Einzelkinder an. Ob diese sich mit den Lösungen zufrieden geben werden? Monika Aeschlimann

Titel: Als Oma noch Tango tanzte
Kollation: Geb., s.w. illustr., 88 S.
Verlag, Jahr: Baeschlin, 2013
ISBN: 978-3-85546-259-9
Kategorie: Belletristik
Alter: ab 10
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 03.02.2015
Als Oma noch Tango tanzte
Julia, Nelly und Tim verstehen überhaupt nicht, was Mama damit meint, wenn sie Oma als "ihr grösstes Kind" betitelt. Oma ist einfach nur lieb und lustig, besonders in letzter Zeit macht sie komische Spässe, verwechselt Namen und erfindet immer verrücktere Geschichten. Erst als sie zu ihnen zieht, merken die Kinder, wie sich ihre Oma Tag für Tag verändert und wie ihr Verhalten sogar gefährlich wird. Oma wird immer stärker von ihrer Krankheit gefangen, bis sie schliesslich fast ganz in ihrer eigenen Welt verschwindet.
> Sehr feinfühlig werden die Veränderungen der Grossmutter aus Sicht der achtjährigen Julia erzählt. Eindrücklich schildert sie, wie verschieden die einzelnen Familienmitglieder mit der Situation umgehen. Trotz aller Traurigkeit ist das Buch erfüllt von Situationskomik, die der sechsjährige Tim bis zuletzt geniesst. Hinter den Schilderungen scheinen verschiedene Gefühle auf, welche die Menschen wie ein feines Band zusammenhalten. Kathrin Wyss Engler