Rezensionsdatenbank Info


Anzahl Resultate: 3
Titel: Alles okay
Kollation: A. d. Engl., geb., 200 S.
Verlag, Jahr: Carl Hanser, 2019
ISBN: 978-3-446-26435-9
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Freundschaft, Trauer
Alter: ab 13
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 17.01.2020
Alles okay
Marin verliert früh ihre Mutter und lebt seither beim Grossvater. Der hat jedoch nie den Verlust seiner Tochter überwunden. Als der Grossvater stirbt, kommen Dinge ans Licht, die Marin überfordern. Sie lässt ihr altes Leben zurück, flieht tausende Kilometer ans College und lebt in grosser Einsamkeit in einem Wohnheim. Als plötzlich Marins beste Freundin Mabel vor der Tür steht, kommen alle Erinnerungen an früher wieder zurück. Gelingt es Mabel, sie zurück ins Leben zu holen, oder verdrängt Marin weiterhin alles?
> Die Geschichte wird aus Marins Sicht erzählt. Sie spielt abwechselnd in der Gegenwart und der Vergangenheit. Die Kapitel sind relativ kurz und der Schreibstil ist poetisch, emotional, locker und leicht verständlich. Leider findet das Buch ein sehr abruptes Ende; einige Inhalte bleiben offen und unbeantwortet zurück. Der Fokus liegt weniger auf der Handlung als vielmehr auf Beschreibungen von Beziehungen und Gefühlen. Maria Trifonov

Titel: Ich werde immer da sein, wo du auch bist
Kollation: A. d. Amerikan., s.w. illustr., 318 S.
Verlag, Jahr: Fischer, 2011
ISBN: 978-3-596-85413-4
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Trauer, Freundschaft
Alter: ab 13
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 22.07.2016
Ich werde immer da sein, wo du auch bist
Für Caitlin bricht die Welt zusammen: Ihre Freundin Ingrid hat sich kurz vor den grossen Sommerferien das Leben genommen. Ratlosigkeit und Enttäuschung machen sich in ihr breit und lassen sie beinahe verstummen. Am Ende des ersten Schultages nach den Ferien ist sie überzeugt, dass sie als einzige ehrlich um Ingrid trauert. Deshalb verschliesst sie sich gegenüber ihren Klassenkameradinnen und -kameraden und ihrer Lehrerin. Eines Tages findet Caitlin Ingrids Tagebuch unter ihrem Bett. Sie beginnt darin zu lesen, lernt langsam zu verstehen und sich mit ihrem eigenen Leben und den Anderen zu versöhnen.
> Eine bewegende Geschichte von enger Freundschaft, dem Schmerz des Loslassens und der Hilflosigkeit mit aufkommenden, unkontrollierbaren Gefühlen, erzählt aus der Sicht der Verlassenen. Eindrücklich beschrieben ist zudem die Schwierigkeit für Caitlin, in der Gegenwart zu leben, zu funktionieren und sich auf Neues einzulassen. Katharina Siegenthaler

Titel: Eine Woche, ein Ende und der Anfang von allem
Kollation: A. d. Engl., geb., 268 S.
Verlag, Jahr: Carlsen, 2015
ISBN: 978-3-551-58334-5
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Liebe, Reisen
Alter: ab 13
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 15.10.2015
Eine Woche, ein Ende und der Anfang von allem
Colby und Bev haben seit Jahren einen Plan. Sie wollen die Schule abschliessen, eine Woche mit Bevs Girlband auf Tour gehen und dann durch Europa reisen. Aber kaum sind sie mit dem alten VW-Bus von Colbys Onkel auf Tour, macht Bev eine Ankündigung, die alles verändert. Sie will nicht mit nach Europa, sondern studieren. Colbys Traum fällt in sich zusammen. Warum hat Bev ihre Pläne geändert und was soll er jetzt bloss tun?
> Erwachsenwerden ist gar nicht so einfach. Das zeigt die amerikanische Autorin in ihrer Road Novel, in der Musik und Kunst eine wichtige Rolle spielen. Auch wenn die bedingungslose Hingabe Colbys, aus dessen Sicht der Roman erzählt wird, zur egozentrischen Bev etwas irritierend ist, so ist sie doch Teil einer Sinnsuche, die durchaus real sein kann. Entstanden ist ein Adoleszenzroman über Abschied und Neuanfang, ein Roman ohne spektakuläre Höhepunkte und klischiertes Happyend, der aufzeigt, wie schwierig es sein kann, die richtigen Entscheidungen im Leben zu fällen. Béatrice Wälti-Fivaz