Rezensionsdatenbank Info


Anzahl Resultate: 5
Titel: Mein grosses Buch der Kunst
Kollation: Ich sehe was, was du nicht siehst. Geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Prestel, 2011
ISBN: 978-3-7913-7074-3
Kategorie: Sachbuch
Schlagwort: Kunst, Suchbilderbuch
Alter: ab 4
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 21.07.2016
Mein grosses Buch der Kunst
Ganz verschiedene Kunstwerke, quer durch die Jahrhunderte, sind in diesem gross-formatigen Buch dargestellt. Es werden 23 Bilder von berühmten und auch weniger bekannte Künstlern gezeigt: Holbein, Seurat, Kandinsky, Renoir, Rousseau, Klee, Haring, Lewis... Selbst ein japanischer Holzschnitt und eine ägyptische Wandmalerei fehlen nicht.
> Gegenständliche und abstrakte Bilder in einem unüblich grossen For-mat (29x40cm) laden zum Betrachten ein. Es gibt viel zu entdecken: Bei jedem Bild fordern gezielte Fragen auf, Gegenstände oder Personen zu suchen, kleine Bildaus-schnitte zu finden oder sich Gedanken zum Geschehen auf dem Bild zu machen. Spielerisch können Kinder so an Kunst herangeführt werden. Das abwechslungsrei-che Kunst- und Familienbuch wird schon Kinder im Vorschulalter ansprechen und ihre Neugierde wecken. Für ältere Kinder und Erwachsene findet sich im Anhang zu-sätzlich eine ganz kurze, aber präzise Charakterisierung der jeweiligen Maler und ihrer Werke. Esther Marthaler

Titel: 365 Tage Kunst entdecken
Kollation: Geb., farb. illustr., 376 S., überarb. Neuausgabe
Verlag, Jahr: Prestel, 2014
ISBN: 978-3-7913-7161-0
Kategorie: Sachbuch
Schlagwort: Kunstbetrachtungen
Alter: ab 7
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 24.02.2015
365 Tage Kunst entdecken sehen rätseln spielen malen
Jeden Tag ein Stück Kunst entdecken – sich ein Kunst-Stück ansehen! Mit Rätseln, Spielen und Malen – wie es der Untertitel ankündigt – begibt man sich tatsächlich auf eine Entdeckungsreise quer durch das Kunstschaffen der letzten gut fünfhundert Jahre. Mittelalterliche Tafelbilder sind ebenso vertreten wie Skulpturen von Picasso (1953). Jüngstes Werk dürften die Zeichnungen von Birdman sein. Einige Künstler kommen im Buch mehrmals vor; nicht alle Werke sind vollständig abgebildet. – Der "Kalender ohne Daten" richtet sich vor allem an Kinder, das lässt sich aus den Vertiefungsaufträgen und Kurztexten schliessen. Doch auch Erwachsene können sich durchaus an diesem besonderen Jahresbegleiter erfreuen. Qualitativ sind die Reproduktionen sicher nicht erstklassig, aber der Gesamteindruck des Buches ist gut. Durch die verschiedenen Formate und Schriften entsteht allerdings ein ziemlich uneinheitliches Erscheinungsbild. Ulrich Zwahlen

Titel: Meine bunte Welt
Kollation: Geb., farb. illustr., 160 S.
Verlag, Jahr: Prestel, 2014
ISBN: 978-3-7913-7175-7
Kategorie: Sachbuch
Schlagwort: Kunst, Fremdsprachen
Alter: ab 7
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 18.04.2014
Meine bunte Welt Erste Kunstwerke - erste Wörter in 12 Sprachen
Buch öffnen, in den Seiten blättern, und schon befinden sich die Betrachtenden in einer exklusiven Gemäldegalerie. Dabei geht es bei diesen Meisterwerken nicht primär um Kunstvermittlung, sondern um das Entdecken fremder Welten. Jedem Bild ist eine Tätigkeit, Eigenschaft oder ein Ding zuzuordnen. Auf der gegenüberliegenden Seite ist dieser Begriff dann in zwölf Sprachen, auch in Lautschrift, zu lesen. Damit es kein Durcheinander gibt, hat jede Sprache ihre Farbe. Wie wüsste man sonst, welche Zeichen chinesisch japanisch, hebräisch oder arabisch sind?
> Das grafisch hervorragend gestaltete Werk macht neugierig und zeigt die Vielfältigkeit unserer Welt. Um die phonetisch geschriebenen Wörter zu entschlüsseln und deren Klang zu lauschen, braucht es jedoch Vermittlung. Monika Aeschlimann

Titel: Echt gefälscht!
Kollation: Geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Prestel, 2013
ISBN: 978-3-7913-7129-0
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Kunst, Suchbilderbuch
Alter: ab 7
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 28.05.2013
Echt gefälscht! Finde die Fehler des Kunstfälschers!
Wer sieht die Fische, die der Fälscher in Paul Gauguins Bild gemalt hat? Hat er alle Farbflecken richtig gesetzt? Und trägt die Frau im Original auch einen Bikini? Auf jeder Doppelseite finden sich ein Original und eine Fälschung – von Gotik über Pointilismus, Impressionismus und Expressionismus bis zu naiver Kunst.
> Schade, dass die Fälschungen als solche gekennzeichnet sind, wäre es doch spannend, den Schwindel selbst aufzudecken. Um den Unterschieden auf die Spur zu kommen, braucht es etwas Geduld – jedes Gemälde will sehr genau betrachtet werden. Die Auflösung der Rätsel am Ende des Buches helfen, wenn es allzu schwierig wird, und zu jedem Bild und Maler gibt es einen kurzen Infotext. Einmal mehr hätte etwas Nachkriegs- und zeitgenössische Kunst gut getan, und wie sooft ist der Comicbegleiter, dessen Anweisungen schon Erstlesende folgen können, Geschmackssache. Ansonsten ein gelungenes Buch, um im Klassen- und Kinderzimmer spielerisch Kinderaugen für bildende Kunst zu öffnen. Andrea Eichenberger

Titel: Mein grosses Buch der Farben
Kollation: Geb., farb. illustr., unpag., Ausklappbilder
Verlag, Jahr: Prestel, 2012
ISBN: 978-3-7913-7124-5
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Kunst, Suchbilderbuch
Alter: mehrere Stufen
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 15.01.2013
Mein grosses Buch der Farben Ich sehe was, was du nicht siehst!
Nebelblau erhebt sich die Silhouette der Stadt Antwerpen jenseits des zugefrorenen Flusses. Ein Pferdeschlitten kämpft sich durch den Schnee, ein Schiff ist im eiskalten Weiss eingefroren. Dort wird ein Loch ins Eis geschlagen, ein Paar sammelt Weidenzweige, frierende Menschen wärmen sich am lodernden Feuer. Nur die Flammen und die roten Kleider der Menschen, die sich im Bild tummeln, brechen die Blau-, Grau- und Weissnuancen von Van Valckenborchs Gemälde. So spielt das Bild mit der Farbe, um den Eindruck von Kälte zu erzeugen. Ein anderes bedient sich grösster Detailtreue, um ein möglichst präzises Abbild der Realität zu geben. Und ein Drittes setzt sich über den Naturalismus hinweg, lässt allein Farben und Formen sprechen und so auch Raum für eigene Interpretationen. Zu jedem der Werke aus unterschiedlichen Epochen werden Fragen gestellt und Bildausschnitte gesucht: mal eine Farbkombination, mal ein Gegenstand oder der Umriss eines Tieres.
> Durch den stark differierenden Schwierigkeitsgrad der gestellten Aufgaben wird das Buch für unterschiedliche Altersstufen zugänglich und interessant. Es fordert und fördert die Fähigkeit des genauen Betrachtens, lässt in die aufregende Welt der künstlerischen Vielfalt eintauchen und Vorlieben entstehen. Einzig das Beispielbild für die Kunst der australischen Aborigines lässt Fragen offen. So wird es nicht nur kleinen Kindern schwerfallen, dem Dingo einen Pfotenabdruck im Bild zuzuordnen oder sich hinter den optisch gut integrierten Schattenbildern des Ameisenigels ein Tier vorzustellen – zumal man dieses in hiesigen Breiten kaum kennt. Weitere Hilfestellungen wären hier wünschenswert gewesen. Auch das Glossar am Schluss, das Künstler und Werke kurz vorstellt und die Lösungen zu den Suchbildern zeigt, kann im oben genannten Beispiel nicht weiterhelfen. Ein kleiner Makel in einem ansonsten durchwegs gelungenen XXL-Buch für Kunstfans und solche, die es werden wollen. Andrea Eichenberger