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Anzahl Resultate: 3
Titel: Nils geht
Kollation: Geb., 139 S.
Verlag, Jahr: Tyrolia, 2020
ISBN: 978-3-7022-3843-8
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Mobbing
Alter: ab 13
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 05.05.2020
Nils geht
Jo und Sara werden seit 3 Tagen verhört. Vor allem Sara sollte doch wissen, wo Nils ist. Sie kennen sich seit Kindertagen und ihre Mütter sind Freundinnen. Nils, ein kleiner Eigenbrötler, ist immer wieder das Opfer von Rasmus, Jo, Fadi und Mila, den vier Klassentyrannen. Er wird gestossen, verlacht und alle nennen ihn immer Detlef, alter Spinner. Der Klassenlehrer hat die grandiose Idee, dass Nils Mila Mathe-Nachhilfe erteilen soll. Er hofft, damit zwei Probleme mit einer Massnahme zu lösen. Doch damit wird eine Negativspirale losgetreten, mit der niemand gerechnet hat, und Nils verletzt Jo mit einem Messer an der Wange.
> Den Mut zu finden, etwas zu tun, etwas zu sagen, kann sehr schwer sein. Es ist einfacher, sich selbst aus der Schusslinie zu nehmen und wegzuschauen, nicht wahrzunehmen. Genau diese Verzagtheit wirft sich Sara vor. Doch auch wegrennen löst kein Problem. Die Autorin beschreibt eindringlich das Dilemma um Zivilcourage und Selbstschutz. Barbara Schwaller

Titel: PaulaPaulTom ans Meer
Kollation: Geb., 120 S.
Verlag, Jahr: Tyrolia, 2016
ISBN: 978-3-7022-3521-5
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Anderssein, Pubertät
Alter: ab 13
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 30.09.2016
PaulaPaulTom ans Meer
Papa hat eine Daueraffäre mit seinen Laufschuhen, Mama mit ihren Farbtöpfen – und Paula? Sie hat einen Bruder! Der ist bescheuert. Zu Opas 70. Geburtstag will Mutter die Familie vereinen. Vater Theo lehnt das ab. So soll die 15-jährige Paula Paul aus dem Heim nach Hause holen. Doch auf dem Weg trifft sie Tom und sein Saxophon. Sie beschliessen, ans Meer zu fahren – zusammen mit Paul.
> Leicht wie ein Schmetterling erobert der einfühlsame Coming-of-Age-Roman das Herz des Lesers. Trotz klarer Sprache bleibt Raum für Interpretation. Das poetische Erzähltalent der Autorin und starke Metaphern lassen die Gefühle Achterbahn fahren. Der leichte, heitere Unterton durch Pauls ganz eigene Sprachspielereien verhindert das Abdriften ins Melodrama. Und so wird aus neu erwachenden Sehnsüchten eine Geschichte der Abnabelung und des Sich-selbst-Findens in einer von menschlichen Stärken und Schwächen geprägten Umwelt. Christina Weirich

Titel: Charlottes Traum
Kollation: CD. Lesung, ca. 175 Min.
Verlag, Jahr: Hörcompany, 2010
ISBN: 978-3-939375-76-0
Kategorie: Nonbook
Schlagwort: Familie, Liebe
Alter: ab 13
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 21.07.2016
Charlottes Traum
Charlotte (15) würde lieber noch in ihrem alten Haus wohnen. Doch ihre Eltern haben sich getrennt. Nun wohnt sie mit ihrer Mutter und den Geschwistern bei der Grossmutter. Der Vater ist mit der schönen, liebenswerten Babsi zusammen. Und ihre Mutter findet mit der Zeit Gefallen an Melchior, ihrem Ex-Nachbarn. Charlotte kann einfach nicht verstehen, was es mit der Liebe auf sich hat und ist oft traurig. In der neuen Klasse kümmert sich der vorlaute Sulzer um Charlotte. Und dann kommt auch noch der halbitalienische Carlo als Neuer in die Klasse. Zwei Jungs interessieren sich nun für Charlotte und sie erfährt selber, wie unvermittelt einen die Liebe treffen kann.
> Eine alltägliche Geschichte über eine Trennung, nicht ganz alltäglich erzählt. Die Autorin schreibt leichtfüssig, emotional, direkt und liest ihre Geschichte auch sehr gefühlvoll vor. An einigen Stellen wirkt die Betonung etwas befremdend, sonst liest die Autorin aber engagiert und in angenehmem Tempo. Karin Schmid