Rezensionsdatenbank Info


Anzahl Resultate: 3
Titel: Master of Desaster – Chaos ist mein zweiter Name
Kollation: Geb., s.w. illustr., 231 S.
Verlag, Jahr: Beltz & Gelberg, 2018
ISBN: 978-3-407-82355-7
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Konflikte, Schule
Alter: ab 10
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 14.12.2018
Master of Desaster – Chaos ist mein zweiter Name
Was macht man, wenn man wie der 10-jährige Quentin auf gar keinen Fall weiter mit „Schlumpfine“, eigentlich Stella, in die gleiche Schule oder gar in die gleiche Klasse gehen will? Quentin versucht es mit lustigen und bösartigen Streichen oder mit gegenseitigen Abmachungen, die Stella jedoch nicht einhält. Meist misslingen Schabernack und Tricks. Damit Stella aus seinem Leben verschwindet, setzt Quentin viel ein: sein Taschengeld, seine Ferien und seine Familie. Aber immer wieder muss er feststellen, dass Stella ihn und seine Pläne durchschaut und er sie einfach nicht loswerden kann.
> Stephan Knösel lässt Quentin mit viel sprachlichem Witz und unterschiedlichen literarischen Mitteln seine Geschichte von all den wiederholten, gegen ihn gerichteten Ungerechtigkeiten erzählen. Auch wenn die Situationen realitätsnah und amüsant geschildert werden, sind einzelne Tricks und Ideen, mit denen Quentin seine „Erzfeindin“ aus seinem Leben verbannen will, überzogen bis unglaubhaft. Mechthild Bauer

Titel: Das absolut schönste Mädchen der Welt und ich
Kollation: Broschur, 256 S.
Verlag, Jahr: Beltz & Gelberg, 2015
ISBN: 978-3-407-81183-7
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Liebe, Entwicklung
Alter: ab 13
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 09.10.2015
Das absolut schönste Mädchen der Welt und ich
Der englische Garten ist etwas Besonderes. Vor allem dann, wenn man dort das absolut schönste Mädchen der Welt kennenlernt. Zoe heisst die Schöne und Paul verliebt sich Hals über Kopf in sie. Doch während er ihr beweisen will, dass er der einzig Richtige für sie ist, scheint er für Zoe nur eine nette Zufallsbekanntschaft zu sein.
> Die Geschichte in einfacher, ungezwungener Sprache ist mitten in München verortet. Der Autor lebt selber in dieser Stadt und bildet deshalb die Schauplätze seines Romans sehr realistisch ab. Es gelingt ihm gut, das Lebensgefühl der dort lebenden Menschen einzufangen und hinter die Kulissen zu schauen. Etwas weniger echt wirkt die Charakteristik des Ich-Erzählers Paul. Der 17-Jährige dient als Identifikationsfigur und wandelt sich etwas gar schnell von einem impulsiv-naiv handelnden jungen Mann zu einer hilfsbereiten, fast schon abgeklärten Persönlichkeit. Trotzdem bietet das Buch gute, ehrliche Unterhaltung für junge Menschen auf der Suche nach sich selbst. Béatrice Wälti-Fivaz

Titel: Jackpot
Kollation: Broschur, 267 S.
Verlag, Jahr: Beltz & Gelberg, 2013
ISBN: 978-3-407-74436-4
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Krimi, Abenteuer
Alter: ab 13
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 18.03.2014
Jackpot Wer träumt, verliert
Bumm! Nur wenige Meter entfernt kracht ein Wagen in einen Baum, der Fahrer ist bewusstlos, im Kofferraum ein Mädchen, ziemlich nett anzusehen. Eine Tasche, schwer wie Blei. Vier Millionen Euro. Müsli war gestern. Heute leuchtet eine glänzende Zukunft. Klar, dass der Finder Chris, sein Bruder Phil und die vermeintliche Geisel Sabrina nicht als Einzige scharf auf die Kohle sind. Den Jackpot wollen noch andere, und die haben nichts zu verlieren.
> Rasend treibt der Autor seine Leserschaft durch diese vielschichtige und atemlose Geschichte. Dabei beleuchtet er eindrücklich die Protagonisten und das sozial problematische Milieu, in dem sie sich bewegen. Mit stimmiger Sprache, auf lediglich 268 Seiten, vor allem aber mit einem Spannungsbogen, der sich bis zum Schluss unaufhaltsam nach oben schraubt, empfiehlt sich das Buch für Jungs und Mädchen und wird es sogar schaffen, Lesemuffel aus der Reserve zu locken und bei der Stange zu halten. Top! Andrea Eichenberger