Rezensionsdatenbank Info


Anzahl Resultate: 3
Titel: Bullet Boys
Kollation: A. d. Engl., Broschur, 331 S.
Verlag, Jahr: dtv, 2013
ISBN: 978-3-423-71535-5
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Thriller, Spannendes
Alter: ab 13
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 13.05.2013
Bullet Boys
Die drei jungen Männer Alex, Levi und Max könnten unterschiedlicher nicht sein. Alex ist der ruhige, überlegt handelnde Sohn des Wildhüters. Levi hat vor allem Mädchen im Kopf. Und der unberechenbare Max ist jederzeit fähig, alle in Gefahr zu bringen. Eines Tages machen die drei mitten in einem militärischen Sperrgebiet im englischen Dartmoor eine unglaubliche Entdeckung und geraten dadurch ins Visier der Armee.
> Der Thriller wird aus zwei Perspektiven in unterschiedlichen Zeitformen erzählt: Max tritt als Ich-Erzähler im Präsens auf, und Alex schildert seinen Teil der Geschichte als personaler Erzähler im Imperfekt. Dieser Wechsel unterbricht etwas die zukunftsgerichtete Spannung und verlangt beim Lesen zu Beginn eine konzentrierte Auseinandersetzung mit dem Text. Die Protagonisten vermögen mehrheitlich zu überzeugen. Ihre actionreiche Geschichte mit vielen Thriller-Elementen wie Flucht, Verfolgung, Bedrohung und Kampf wird vor allem Jungs gut unterhalten. Béatrice Wälti-Fivaz

Titel: Wie Grossvater Wikinger wurde
Kollation: CD. Lesung, ca. 234 Min., 3 CD
Verlag, Jahr: Der Audio Verlag, 2012
ISBN: 978-3-86231-179-8
Kategorie: Nonbook
Schlagwort: Tod, Familie
Alter: ab 10
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 18.02.2013
Wie Grossvater Wikinger wurde
Für Carla (13) stirbt ihr Grossvater völlig unerwartet. Sie ist unendlich traurig. Doch dann findet sie in Grossvaters Werkstatt einen Abschiedsbrief, der an sie gerichtet ist. Beim Lesen scheint es Carla, als ob er richtig zu ihr spräche. Der Grossvater schreibt, dass er sich immer ein Wikingerbegräbnis gewünscht habe. Nun setzt Carla mit Hilfe ihrer Geschwister alles daran, ihm diesen Wunsch zu erfüllen. Dabei gibt es einige Hindernisse zu überwinden.
> Katharina Thalbachs abgerundete, warme Stimme steckt voller Tiefgründigkeit. Wenn sie Carlas Grossvater sprechen lässt, erinnert ihre Stimme gar an einen knorrigen, alten Baum. Sehr gekonnt arbeitet Thalbach auch mit der Betonung, besonders wenn Kinder zu Wort kommen. Ein liebevolles Abenteuer um junge Menschen, die den Mut haben, scheinbar Unmögliches zu realisieren. Karin Schmid

Titel: Wie Grossvater Wikinger wurde
Kollation: A. d. Engl., geb., 299 S.
Verlag, Jahr: dtv, 2012
ISBN: 978-3-423-76053-9
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Trauer, Feste feiern
Alter: ab 10
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 08.10.2012
Wie Grossvater Wikinger wurde
Carlas Opa war ein Freigeist und er liebte Boote über alles. Nun ist er tot. Seinen letzten Wunsch hat er in einem Brief an seine Enkelin festgehalten. Er wünscht sich eine echte Wikingerbestattung auf dem Meer, bei der er auf seinem geliebten Boot verbrannt wird. Carla steht vor einer schwierigen Aufgabe. Wie kann sie Grossvaters Segelboot in ein Wikingerschiff verwandeln und wie den Körper des Verstorbenen aus dem Bestattungsinstitut entführen, ohne das alle davon erfahren?
> Auch wenn das Rahmenthema dieses Romans ein trauriges ist, besitzt das Kinderbuch doch alle Elemente einer lustigen und unterhaltsamen Geschichte und der Lesegenuss ist gross. Zu Beginn kann man sich kaum vorstellen, wie Carla Grossvaters Wunsch erfüllen soll. Und doch wird das Vorhaben von Seite zu Seite realistischer. Die ungewöhnliche Trauerbewältigungs-Geschichte vermag auch einen emotionalen Bezug zum Leben der Kinder herzustellen, denn Carlas Ängste und Zweifel können gut nachvollzogen werden. Béatrice Wälti-Fivaz