Rezensionsdatenbank Info


Anzahl Resultate: 7
Titel: Hektor & Omamascha
Kollation: Geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Boje, 2016
ISBN: 978-3-414-82451-6
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Alltag, Grosseltern
Alter: ab 4
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 15.02.2017
Hektor & Omamascha Der Aufräumtag
Jeden Dienstag freut sich Hektor auf seine Omamascha. Sie holt ihn jeweils vom Kindergarten ab, und dann machen sie gemeinsam Sachen, auch solche, die man nicht unbedingt macht, denn seine Oma ist cool. Aber heute wollen die Eltern unbedingt, dass die beiden Hektors Schweinestall, sprich Zimmer aufräumen. Hektor hat überhaupt keine Lust dazu, macht in seiner Wut das Durcheinander sogar noch grösser. Da weiss die kluge Oma Rat, und voller Eifer transportieren die beiden die herumliegenden Spielsachen, nach Farben und Grösse sortiert, per Zug nach Hause.
> Ganz klar, niemand räumt gerne sein Zimmer auf. Ausser man macht mit etwas Fantasie ein Spiel daraus! Farbenfrohe, kindgerechte Zeichnungen mit vielen herumliegenden Details, eine sympathisch-schrullige, grauhaarige, Brille tragende Oma, die für jeden Spass zu haben ist und sich nicht aus der Ruhe bringen lässt, machen dieses Buch zum anregenden Ideenträger für Familien mit Aufräumproblemen. Mit Aufräumspiel zum Üben in der Mitte des Buches. Ruth Fahm

Titel: Amina, Erdal, Njami und die anderen
Kollation: Geb., farb. illustr., 76 S.
Verlag, Jahr: dtv, 2016
ISBN: 978-3-423-64024-4
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Deutsch, Schule
Alter: ab 7
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 07.01.2017
Amina, Erdal, Njami und die anderen Geschichten aus der Deutschstunde
Eine bunte Kinderschar versammelt sich bei Regine, um Deutsch zu lernen. Von "Pantoffeln" über "Karottenschale" bis "Pampelmusensaft" wird fleissig geübt. Da werden Hausschuhe geangelt, Karotten geschält und Puzzleteile mit Bildern von Früchten und einer Glaskanne mit Saft zusammengefügt. Die Lehrerin, Regine Kämper, beschreibt ihre liebsten Erlebnisse aus dem Alltag ihres DAZ-Unterrichts.
> Die 28 kurzen Episoden sind mal mehr, mal weniger pointiert. Allerhand Wortneuschöpfungen der Kinder lassen einen schmunzeln, Regine Kämpers didaktisches und pädagogisches Geschick beeindruckt immer wieder. Manche der Episoden können gar als Inspiration für eigene Deutschlektionen dienen – auch für den Unterricht mit Kindern deutscher Muttersprache. Ein dünnes, schlichtes Büchlein, das im Nu gelesen ist und gut zu unterhalten vermag. Sandra Dettwyler

Titel: Eins, zwei, drei, Rätselei
Kollation: Broschur, farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: arsEdition, 2016
ISBN: 978-3-8458-1438-4
Kategorie:
Schlagwort: Rätsel, Malen
Alter: ab 4
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 03.04.2016
Eins, zwei, drei, Rätselei
Welches Tier frisst was? Finde die Krokodile im Fluss. Male bunte Blumen auf die Stängel. Oder doch lieber ein paar Wellen für die possierlichen Robben?
> Diese und viele weitere Aufgaben stellt der quadratisch handliche Block und möchte damit Kinder ab vier Jahren zum Mitdenken, zur Kreativität und zur Konzentration animieren. Spielerisch lernen so auch die Kleinsten sich zu fokussieren. Das nicht neue Konzept überzeugt besonders durch die Gestaltung. Die Farben, Zeichnungen und Bilder wirken satt und sehr ansprechend mit einem leichten Hang zu Ethno-Desgin. Die Rätsel sind nicht selbsterklärend, sondern bedürfen einer Anleitung durch einen Erwachsenen oder einen Erstleser. Mit ein wenig Hilfe sind die meisten Aufgaben auch schon für Dreijährige lösbar. Wunderbarer Zeitvertreib, wenns mal wieder länger dauert. Oder ein schönes Mitbringsel. Christina Weirich

Titel: Ich, Luisa, Königin der ganzen Welt
Kollation: Geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Carl Hanser, 2015
ISBN: 978-3-446-24934-9
Kategorie: Bilderbuch
Alter: ab 4
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 16.11.2015
Ich, Luisa, Königin der ganzen Welt
Luisa ist die Königin der ganzen Welt. Alles passiert genau so, wie sie es haben will. Wenn sie will, gibt es ein Fest für alle und Mama und Papa müssen lieb miteinander sein und dürfen sich nicht streiten, denn als Königin hat sie sogar die Macht über Gut und Böse. Aber am Abend, wenn alles vorbei ist, es dunkel wird und Luisa wieder alleine ist, dann ist die Heimkehr ihrer Mama das Schönste.
> Ein Buch, das konsequent aus der Perspektive der kleinen Luisa geschrieben ist, die ihren altersadäquaten Grössenwahn und die Ich-Bezogenheit bis ins Letzte in ihrer Fantasie auslebt – farbenfroh illustriert in seitenfüllenden, reichhaltigen Bildern. Dabei stützen die Bilder den Text durch die Übertreibung zusätzlich. Ein Buch für kleine Königinnen – und für Grosse, die auch gerne wieder eine wären. Carolina Luisio

Titel: Der Sommer, als wir den Esel zähmten
Kollation: Geb., s.w. illustr., 183 S.
Verlag, Jahr: cbj, 2015
ISBN: 978-3-570-17173-8
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Familie, Heiteres
Alter: ab 10
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 20.09.2015
Der Sommer, als wir den Esel zähmten
Eine gestresste Mutter, ein Vater, der mehrheitlich im Ausland arbeitet, ein Wunderkind, das einen wichtigen Musikwettbewerb gewinnen soll, eine grosse Schwester, die immer alles besser weiss, und eine kleine Schwester, die dem Bademeister fast die Nase abgebissen hätte: Das ist die Familie Hummel. Weil da vieles im Argen liegt, müssen die fünf zur Psychologin und erhalten eine einwöchige Eselwanderung in den Bergen aufgebrummt.
> Ganz ohne aufgesetzte Belehrungen wird diese ungewöhnliche Therapie zur Rettung für die stressgeplagte Familie. Denn der Esel Nepomuk hat des Öfteren ein Wörtchen mitzureden und verhilft der Familie nicht nur zu einem neuen Gefühl des Miteinander, sondern auch zu besonders schönen Ferien. Annette Roeder integriert immer wieder kleine erheiternde Episoden in ihre Familiengeschichte und stellt das Erleben des 10-jährigen Hugo, aus dessen Sicht die Erlebnisse erzählt werden, sehr lebensecht und feinfühlig in den Mittelpunkt. Ein echter Spass für Gross und Klein. Béatrice Wälti-Fivaz

Titel: Die ganze Welt der Lieder und Reime
Kollation: Geb., farb. illustr., 127 S.
Verlag, Jahr: arsEdition, 2015
ISBN: 978-3-8458-0516-0
Kategorie: Sachbuch
Schlagwort: Singen, Gedichte
Alter: mehrere Stufen
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 05.03.2015
Die ganze Welt der Lieder und Reime Das Hausbuch für Grosse und Kleine
Singen kann man überall: in der Badewanne, am Lagerfeuer, mit Kindern, alleine. Das DIN-A4 grosse Buch bietet reichlich Gelegenheit zum Singen und Reimen – zu den Themen "Bei mir zu Hause", "Spass und Unsinn" sowie "Natur", ergänzt durch die klassischen Festlieder.
> Neben vielen vertrauten Liedern fliessen aus der Feder der Autorin Gerlinde Wiencirz neue Reime hinzu. Jede Seite ist mit bunten und frechen Zeichnungen illustriert; die Illustratorin Kawamura lässt jedoch eine gewisse asiatische Leichtigkeit vermissen. Noten und Akkorde geben die Melodie vor; eine CD für die unbekannten Lieder wäre aber wünschenswert. Passende Spielanleitungen ergänzen die Reime. Insgesamt ein gutes Buch für Erstsängerkinder mit viel Bekanntem und wenig Innovativem, was aber den Spass am Singen nicht mindert. Christina Weirich

Titel: Mein Atlas
Reihe: LeYo!
Kollation: Kartoniert, farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Carlsen, 2014
ISBN: 978-3-551-22180-3
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Atlanten
Alter: ab 7
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 02.03.2015
Mein Atlas
LeYo! heisst die neue Multimediatechnik vom Carlsen Verlag, welche Buch und digitale Welt verbindet. Die Inhalte des Buches müssen zuerst auf das Tablet oder Smartphone geladen werden. Jetzt hält man die Kamera über die Seiten des Buches und kann insgesamt 2000 Zusatzinformationen in Form von Geräuschen, Musik, Erzählungen, Spielen und zusätzlichen Bildern abrufen.
> Die im Buch gedruckten Texte sind informativ, die Illustrationen sehr ansprechend. Diese sehen ohne Tablet deutlich schöner aus, mit der Kamera betrachtet sind sie arg verpixelt. Wenn man das iPad nicht ruhig auf einen Punkt gerichtet halten kann, entsteht viel Verwirrung. Dann wechselt man von einer Information zur nächsten, ohne dass man es möchte. Insbesondere bei den eng beieinander liegenden Flaggen ist das Fokussieren schwierig. Schade ist auch, dass einige Gegenstände zwar beschrieben, aber nicht benannt werden (z.B. Taj Mahal oder Yeti). Die Technologie ist noch entwicklungsbedürftig. Irène Tschirren