Rezensionsdatenbank Info


Anzahl Resultate: 7
Titel: Nur mal schnell das Faultier wecken
Kollation: Geb., s.w. illustr., 188 S.
Verlag, Jahr: dtv, 2018
ISBN: 978-3-423-76210-6
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Fantasie, Tiere
Alter: ab 7
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 10.10.2018
Nur mal schnell das Faultier wecken
Gemeinsam mit ihrem ungewöhnlichen Haustier Norbert, einem Zwergmammut, sitzen Finn, Henry, Zoe und Mia in der Küche, als sich plötzlich ein Faultier durchs offene Fenster schwingt. Die Kinder nennen es Fred und schliessen es bald ins Herz. Fred ist ein ganz besonderes Faultier: Er kann Wörter nachsprechen und erkennen, wenn jemand flunkert. Bald ist Fred Teil der Familie, doch scheinbar ist er nur zu Versuchszwecken in ihrem Garten ausgesetzt worden und gehört einem skrupellosen Forscher, der das Tier zurückhaben will.
> Wie das 2017 erschienene Buch „Nur mal schnell das Mammut retten“ erzählt auch dieser zweite, unabhängige Band ein fantasiereiches, turbulentes Abenteuer. Fred ist ein sympathischer, anhänglicher Kerl, der an jedem Kapitelanfang liebevoll abgebildet wird. Betreffend tiergerechter Haltung – das Faultier bleibt bei Finns Familie – sind natürlich Zweifel angebracht. Wer sich daran nicht stört, wird am leicht verständlichen, auch zum Vorlesen geeigneten Buch aber Gefallen finden. Doris Lanz

Titel: Ein Sommer in Sommerby
Kollation: Geb., s.w. illustr., 318 S.
Verlag, Jahr: Oetinger, 2018
ISBN: 978-3-7891-0883-9
Kategorie: Belletristik
Alter: ab 10
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 05.04.2018
Ein Sommer in Sommerby
Das soll ihre Grossmutter sein? Fernab von der Zivilisation und mit einer Flinte im Arm begrüsst die Alte ihre zwölfjährige Enkelin Martha und deren jüngere Geschwister Mikkel und Mats. Zwischen Hühnern und Gänsen müssen sie Obst ernten und Marmelade verkaufen. Geschlafen wird auf Matratzen auf dem Dachboden, und Handyempfang gibts keinen. Der Fluss ist nah, der nächste Ort bloss per Boot erreichbar. Zum Glück müssen sie nur kurz bei dieser garstigen Frau bleiben, die so launisch ist wie das Wetter. Doch alles kommt ganz anders.
> Wie es ist, unverhofft aus der Wohlfühlzone herausgerissen zu werden und sich an einem unbekannten Ort neu orientieren zu müssen, ist aus der Sicht von Martha berührend erzählt. Sie und ihre Geschwister bilden eine Schicksalsgemeinschaft, denn über allem schwebt ein Familienzwist. Für Spannung sorgen ein hinterlistiger Makler und ein zartes erstes „Verliebtsein“. Eine wunderbare Sommergeschichte vor einmaliger Naturkulisse. Katharina Siegenthaler

Titel: Tildas Tierbande – Ein Wollschwein im Wohnzimmer
Reihe: Tildas Tierbande 1
Kollation: Geb., s.w. illustr., 157 S.
Verlag, Jahr: dtv, 2017
ISBN: 978-3-423-76186-4
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Tiere
Alter: ab 10
Bewertung:
Rezension publiziert: 02.10.2017
Tildas Tierbande – Ein Wollschwein im Wohnzimmer
Tilda zieht neu in den Trüffelweg ein. Ihr grösster Wunsch ist ein Schaf. Doch ihre Eltern erlauben es nicht. Hier wohnt auch ein anderes Mädchen, dass Tomma heisst. Leider treffen sie schon bald Gregor, Gonzo und Gabriel. Die sind nicht so nett. Kurz danach sehen sie einen Bauernhof, wo drei Tiere leben: das Wollschwein Muffin, das Angorakaninchen Wühler und die Henne Kasi. Die richten allerdings ziemlich viel Chaos an. Nun sollen diese Tiere weggegeben werden. Zum Glück dürfen die Mädchen sich um sie kümmern, in der Hoffnung, dass sie da bleiben. Nur leider sind sie zu wenige. Also machen sie ein Casting. Wühler scheint zu Tati zu passen, während Kasi zu Tomma passt und Muffin zu Tilda. Sie gründen die Tierbande. Doch schon bald werden sie auf eine harte Probe gestellt.
> Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da ich gerne Tiergeschichten lese. Besonders mochte ich das Wollschwein Muffin. Es ist ein Buch, das man ab der 3. Klasse lesen kann. Es ist lustig, spannend und schön. Laura (10 Jahre)

Titel: Funklerwald
Kollation: Geb., s.w. illustr., 252 S.
Verlag, Jahr: Oetinger, 2015
ISBN: 978-3-7891-4807-1
Kategorie: Belletristik
Alter: ab 7
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 22.03.2015
Funklerwald
Die Funklerwaldtiere haben entschieden: Die 'Kratzer' müssen weg! Für Tiere, die nicht vom 'Ersten Baum' abstammen, hat es in ihrem Wald keinen Platz! Lumi, das Luchsmädchen, sieht das allerdings etwas anders und Hilfe, um die Waschbärenfamilie zu verstecken, bekommt sie von unerwarteter Seite. Doch noch ist die Hatz nicht vorbei und Lumi muss sich mit ihrem Freund Rus, dem Waschbären, auf eine nicht ungefährliche Reise begeben, um zu beweisen, dass es im Funklerwald sehr wohl Platz für die Fremden mit den schwarzen Masken hat.
> Verwunschen funkelnd, lädt der Einband zum Eintauchen in den Funklerwald ein. Die hübschen Illustrationen begleiten in schwarz-weiss durch die gesamte Geschichte und geben den Tieren ein Gesicht. Ob zum Selberlesen oder als Vorlesebuch, Lumis und Rus' Abenteuer von den Funklerfelsen bis in den gefährlichen Jahrtausendwald sind spannend und erzählen zauberhaft, altersgerecht und zwanglos verpackt von Anderssein, Vorurteilen, Ablehnung und Freundschaft. Andrea Eichenberger

Titel: Das Weihnachtsschäfchen
Kollation: Geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Gabriel, 2014
ISBN: 978-3-522-30328-6
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Weihnachten
Alter: ab 4
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 21.11.2014
Das Weihnachtsschäfchen
Die Kraniche rauschen gegen Süden, die Tage werden kürzer, die Nächte länger und kälter, der Winter naht. Jakob, der Schäfer, sucht eine Scheune, in der er überwintern kann. Doch schon fällt der erste Schnee. Ob Jakob noch vor Weihnachten ein Obdach findet? Er ist erschöpft, ebenso eines seiner Schafe, das kugelrund und sehr langsam neben ihm über das Feld trottet. Während er vor sich hin träumt, merkt er gar nicht, dass die Schafe verschwunden sind. Er findet sie in einer Heuscheune wieder – sie umringen das dicke Schaf, welches ein Junges geboren hat. Ein Lamm mitten im kalten Winter! Für Jakob ist das ein Weihnachtswunder.
> Die ausführlichen, poetischen Beschreibungen lassen die Szenen der Geschichte sehr bildhaft entstehen. So hört man den Schnee knirschen und sieht einen Tropfen an Jakobs Nase zu Eis gefrieren. Aber auch Jakob selber ist ein Sprachschöpfer, der Wörter wie "Zauberpulverschnee" oder "Luftdiamanten" kreiert. Ein stilles Buch, das durch seine Sprache fasziniert. Irène Tschirren

Titel: Nie mehr Wolkengucken mit Opa?
Kollation: Geb., farb. illustr., unpag., Neuauflage
Verlag, Jahr: Gabriel, 2014
ISBN: 978-3-522-30372-9
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Tod, Trauer
Alter: ab 4
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 11.10.2014
Nie mehr Wolkengucken mit Opa?
Traurig kauert die kleine Lilli am Boden, auf dem Kopf trägt sie Opas grossen Gartenhut, der ihr Gesicht verdeckt. Opa und Lilli waren "Wolkenguckerfreunde fürs Leben". Nun ist Opa tot. "Solange kann Totsein doch gar nicht dauern", meint Lilli. Sie erlebt die Beerdigung, die tröstenden Worte des Pfarrers und der Bekannten. Sie erfährt, wie die Zeit den Schmerz kleiner werden lässt. Getragen von der behutsamen Unterstützung der Eltern kann sie Opas Tod allmählich akzeptieren.
> Realistisch werden Lilli und die Lesenden durch einen Trauerprozess begleitet. Der jeweiligen Stimmung angepasste Aquarelle ergänzen den ausführlichen und einfühlsamen Text. Tröstlich, wie am Schluss Eltern und Kind "in die Wolken gucken" und Lilli sogar ihren Opa sieht, wie er ihr zuwinkt. Eigentlich bräuchte es die etwas lehrerhaft wirkenden Tipps für Trauernde am Ende des Buches gar nicht. Die Geschichte allein ist sehr hilfreich für Enkel, die um einen verstorbenen Grossvater trauern und deren Eltern. Esther Marthaler

Titel: 3 Weihnachtsgeschichten
Reihe: Erst ich ein Stück, dann du
Kollation: Geb., farb. illustr., 85 S.
Verlag, Jahr: cbj, 2012
ISBN: 978-3-570-15548-6
Kategorie: Belletristik
Alter: ab 7
Bewertung:
1 von 4 Büchern
Rezension publiziert: 25.04.2013
3 Weihnachtsgeschichten
Sowohl Tina als auch Timmi können sich nicht richtig auf Weihnachten freuen. Tinas Eltern haben noch keinen Tannenbaum gekauft, und Timmi fürchtet, sein Weihnachtswunsch - Cowboy zu sein - könnte nicht erfüllt werden. Bei beiden geht es gut aus. Der Engelsjunge Rufus hat andere Probleme: Er ist zu klein, um nach Bethlehem zu fliegen. Als er dies heimlich trotzdem tut, trifft er den Söckchen strickenden David. Zusammen besuchen sie den neugeborenen Jesus und Rufus singt ihm ein Lied vor.
> Hinter "Erst ich ein Stück, dann du" steckt eine wunderbare Idee: Längere, kleiner gedruckte Passagen im Wechsel mit kurzen Abschnitten in grösserer Schrift sollen Eltern und Kindern ermöglichen, gemeinsam zu lesen. Leider sind die drei Weihnachtsgeschichten langweilig und platt. Ebenso uninspiriert wirken die begleitenden Bilder. Schade! Nicole Krneta