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Anzahl Resultate: 2
Titel: Master of Desaster – Chaos ist mein zweiter Name
Kollation: Geb., s.w. illustr., 231 S.
Verlag, Jahr: Beltz & Gelberg, 2018
ISBN: 978-3-407-82355-7
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Konflikte, Schule
Alter: ab 10
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 14.12.2018
Master of Desaster – Chaos ist mein zweiter Name
Was macht man, wenn man wie der 10-jährige Quentin auf gar keinen Fall weiter mit „Schlumpfine“, eigentlich Stella, in die gleiche Schule oder gar in die gleiche Klasse gehen will? Quentin versucht es mit lustigen und bösartigen Streichen oder mit gegenseitigen Abmachungen, die Stella jedoch nicht einhält. Meist misslingen Schabernack und Tricks. Damit Stella aus seinem Leben verschwindet, setzt Quentin viel ein: sein Taschengeld, seine Ferien und seine Familie. Aber immer wieder muss er feststellen, dass Stella ihn und seine Pläne durchschaut und er sie einfach nicht loswerden kann.
> Stephan Knösel lässt Quentin mit viel sprachlichem Witz und unterschiedlichen literarischen Mitteln seine Geschichte von all den wiederholten, gegen ihn gerichteten Ungerechtigkeiten erzählen. Auch wenn die Situationen realitätsnah und amüsant geschildert werden, sind einzelne Tricks und Ideen, mit denen Quentin seine „Erzfeindin“ aus seinem Leben verbannen will, überzogen bis unglaubhaft. Mechthild Bauer

Titel: Salon Salami
Kollation: Geb., s.w. illustr., 158 S.
Verlag, Jahr: Dressler, 2017
ISBN: 978-3-7915-0047-8
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Familienprobleme
Alter: ab 10
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 29.04.2017
Salon Salami Einer ist immer besonders
Mama ist auf Hawaii im Urlaub und Hani auf Klassenfahrt … Stimmt nicht! Richtig ist: Hanis Mutter sitzt im Gefängnis und Hani überfällt eine Bank. Doch sie wandert nicht, wie erhofft, hinter Gitter zu Mama, sondern zu Mira vom Sozialdienst. Diese bringt sie vorerst wieder nach Hause zu ihrem Vater in den Coiffeursalon, ihrem Bruder, der Schwierigkeiten in der Kita hat, und dem gebieterischen Onkel Ibo, der dauernd irgendwelche Leute empfängt. Doch Hani ist wachsam und mit Mira im Hintergrund wird alles gut.
> Als sympathische Identifikationsfigur erzählt die 11-jährige Hani selber von ihrem Leben, das sich fast ausschliesslich im „Salon Salami“ abspielt. Sie beginnt mit einer Rückblende, wechselt dann zur Gegenwart, die ab und zu wieder von Erinnerungen unterbrochen ist. Hübsche Vignetten zu Beginn und am Schluss der Kapitel lockern die anspruchsvolle, spannende Entwicklungsgeschichte auf. Nur beiläufig wird einem bewusst, dass sie in einem Milieu mit Migrationshintergrund spielt. Katharina Siegenthaler