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Anzahl Resultate: 10
Titel: Pssst, nicht den Tiger wecken!
Kollation: Kartoniert, farb. illustr., unpag., mit Klappen
Verlag, Jahr: Oetinger, 2019
ISBN: 978-3-7891-0980-5
Kategorie: Bilderbuch
Alter: Kleinkinder
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 08.04.2019
Pssst, nicht den Tiger wecken!
Fridos Augen sind schwer. Er ist so müde. Doch wo ist sein Kuscheltier? Ohne es kann Frido nicht einschlafen. So macht sich der kleine Pinguin nachts im schlafenden Zoo auf die Suche nach seinem Schmusetier. "Leise, leise – nicht den Tiger aufwecken!", sagt er zu sich selbst. Doch kaum hat er das geflüstert, wacht der Tiger mit einem lauten "Roaar!" auch schon auf. Gemeinsam schleichen die beiden durch den Zoo – leise, leise!
> Allein beim Anblick des kleinen Pinguins fallen einem schon fast die Augen zu, so verschlafen hat ihn der Illustrator gezeichnet. Im Gegensatz dazu wirken die anderen Tiere etwas unproportioniert. Unter den kleinen Klappen finden Frido und seine Leser viele andere Zootiere, die einmal schlafend und einmal aufwachend gezeichnet sind. Die warme, gedeckte Farbgebung schafft eine ruhige Atmosphäre, und die Bilder sind mit kleinen Details ausgeschmückt, ohne überladen zu wirken. Ein gemütliches Buch zum Einschlafen für die Kleinen. Christina Weirich

Titel: Tiergeister AG – Achtung, gruselig!
Reihe: Tiergeister AG 1
Kollation: Geb., farb. illustr., 154 S.
Verlag, Jahr: arsEdition, 2018
ISBN: 978-3-8458-2042-2
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Geister, Tiere
Alter: ab 7
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 10.10.2018
Tiergeister AG – Achtung, gruselig!
Was haben der Hund Arik, die Wüstenspringmaus Chili, die Katze Tara, das Chamäleon Plato und das Kaninchen Honig gemeinsam? Sie sind nicht mehr lebendig, sondern Tiergeister und schlafen am Tag in der Schule Sankt Ethelburg als Tiersammlung von Lehrer Flaschenbaum. Aber in der Nacht wird die Schule zur Burg Spuk Ekelburg. Doch die Geister leben gefährlich, denn die Tiersammlung soll aufgehoben werden. Um ihr Zuhause zu retten, wollen sie alle Kinder und Lehrer aus der Schule rausgruseln. Arik findet jedoch eine bessere Lösung.
> Die Geschichte ist nicht gradlinig erzählt, sondern sie hüpft zwischen realer und fantastischer Welt hin und her. Dies macht die Lektüre recht anspruchsvoll. Auch die Namen der vielen Tiergeister (Agilolf, Perpetua, Sturmius etc.) hemmen den Handlungsablauf. Dass Tiergeister wie Menschen denken und handeln, soll vermutlich zur Identifikation beitragen, wirkt jedoch leider etwas altbacken. Der zweite Band ist bereits erschienen. Katharina Siegenthaler

Titel: Guck mal, wie die gucken!
Kollation: Geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Thienemann, 2016
ISBN: 978-3-522-45835-1
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Lustiges, Zoo
Alter: ab 4
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 28.04.2017
Guck mal, wie die gucken!
Zoobesuch ist angesagt. Mama, Papa und die beiden Kinder besuchen die Affenabteilung. Es gibt viel zu sehen: staunende Orang-Utan-Babys, schielende Schimpansen und imposante Gorillas. Die Affen spielen, essen, schlafen. „Sieh mal, Papa! Eine Affenfamilie, wie wir es sind: Mama, Papa und Kinder“, ruft der Junge. "Ob die uns wohl auch beobachten, so wie wir sie?"
> Der Zoobesuch entpuppt sich auf den zweiten Blick als eine verkehrte Welt. Es ist nie ganz sicher, ob jetzt die Affen über die Menschen reden oder die Menschen über die Affen. Werner Holzwarth, Autor des Bilderbucherfolgs „Die Geschichte vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat“, legt hier wiederum eine hintersinnige Story vor. Ein ironischer Blick in den Spiegel – absolut witzig und von Stefanie Jeschke treffend illustriert. Vielleicht ist die Ironie für ganz kleine Kinder nicht auf den ersten Blick erkennbar. Silvia Kaeser

Titel: Linkslesestärke oder Die Sache mit den Borten und Wuchstaben
Kollation: Geb., s.w. illustr., 235 S.
Verlag, Jahr: cbt, 2015
ISBN: 978-3-570-16339-9
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Mobbing, Schule
Alter: ab 10
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 24.01.2017
Linkslesestärke oder Die Sache mit den Borten und Wuchstaben
"Wir könnten Freunde sein, wenn du willst." So beginnt die Geschichte von Mira, die sich selbst als "ein minibisschen bescheuert" beschreibt: Sie kann sich Namen nicht merken und hat eine Rechtschreibschwäche. Auch sonst läufts bei ihr in der Schule gerade nicht so rund. Als ein neues Mädchen in die Klasse kommt, freut sich Mira schon über die "zukünftige beste Freundin". Doch die wird ihr vor der Nase weggeschnappt. Dazu kommen noch jede Menge fiese Streiche und andere Gemeinheiten. Zuerst will ihr niemand so recht glauben, bis sie schliesslich von der Schulsekretärin Unterstützung bekommt.
> Mit ihrem Erstling gelingt Anja Janotta ein sehr berührendes Buch zu den Themen Mobbing und Rechtschreibschwäche. Die Geschichte ist teilweise bedrückend und regt zum Nachdenken an. Zahlreiche Witze und intelligente Wortspiele bringen immer wieder Auflockerung. Dazu kommen lustige, ganzseitige Illustrationen. Für Schüler, Lehrer und Eltern absolut lesenswert! Karin Böjte

Titel: Linkslesemut oder die Sache mit dem Versiebtlein
Kollation: Geb., s.w. illustr., 237 S.
Verlag, Jahr: cbt, 2016
ISBN: 978-3-570-16340-5
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Liebe, Sprache
Alter: ab 10
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 10.05.2016
Linkslesemut oder die Sache mit dem Versiebtlein
Mira dreht durch. Aber so richtig. Ihr bester Freund Felix ist total in ihre beste Freundin Svenja verknallt. Die wiederum ist in den Maulaufreisser Maurice verliebt und Shirin in Torsten. Dazu kommt, dass der Psychologe bestimmt, dass Mira bei der Schülerzeitung mitmachen muss. Da kann nur noch indische Weisheit helfen. Namaste! Im zweiten Band mit den Erlebnissen der rechtschreibschwachen, äh ... linkslesestarken Mira Kurz fliegen so richtig die Fetzen. Sie probiert, die Lösungen all ihrer Probleme auf die Reihe zu kriegen und noch vor den Ferien mit dem Schülerzeitungsartikel fertig zu werden. Ihre speziell verdrehten Wörter gibts dabei inklusive.
> Die Geschichte ist immer wieder lustig und vor allem der Schluss ist sehr toll gestaltet. Die Bilder und Illustrationen in dem Buch sind auch nicht schlecht. Ich empfehle es Leuten, die gerne witzige und ein wenig romantische Bücher aus der Ich-Perspektive lesen und auch gerne was zum Rätseln haben. Kuno, 10 Jahre

Titel: Lumfiti kawumm!
Kollation: Geb., s.w. illustr., 174 S.
Verlag, Jahr: Tulipan, 2015
ISBN: 978-3-86429-217-0
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Fantasie, Detektive
Alter: ab 10
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 15.10.2015
Lumfiti kawumm! oder Wie meine Eltern Steinzeitmenschen wurden
Tag für Tag wird es schlimmer. Karis Eltern entwickeln sich vom Homo sapiens sapiens zurück zum Australopithecus anamensis. Bereits ist die Wohnung ein Chaos. Kari verlässt ihre Eltern schweren Herzens und zieht zur Familie von Edgar, ihrem Nachbarn und Freund. Damit sind die Probleme nicht gelöst, denn die Presse wittert eine tolle Story und Professor Zerberbier ein interessantes Studienthema. Einzig der Schokoladefabrikant Castrovani verspricht Hilfe. Da erinnert sich Kari an drei Champagner-Trüffel-Pralinen von Castrovani. Ob die etwas damit zu tun haben?
> Die Veränderung von Vertrautem zu Unbekanntem löst Unbehagen und Furcht aus. In der geistreichen, fantasie- und humorvollen Geschichte erzählt Kari von der Achterbahn ihrer Gefühle, wenn andere sich über ihre veränderten Eltern lustig machen. Die Ermittlungstätigkeit von Kari und Edgar und das Rennen gegen die Zeit dienen der Spannung und werden unterstützt von eingestreuten Bildern. Die Auflösung des Falls ist sehr gelungen. Katharina Siegenthaler

Titel: Hilfe! Oma kommt zurück!
Kollation: Geb., s.w. illustr., 158 S.
Verlag, Jahr: Dressler, 2015
ISBN: 978-3-7915-1430-7
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Lustiges, Familie
Alter: ab 7
Bewertung:
1 von 4 Büchern
Rezension publiziert: 02.06.2015
Hilfe! Oma kommt zurück!
Es gibt grossartige Familien! Genau so eine ist die von Henrik Gruber – findet jedenfalls sein Vater. Tatsächlich sind sie stadtbekannt als Träger goldener Ehrenmedaillen: Vater als Dampflokexperte und Mutter als Gärtnerin. Auch die Schwester ist als weltweit bekannte Modedesignerin dafür prädestiniert – und Henrik selber mit seinen Ausgrabungserfolgen. Doch alle tun, was sie lieben, auf Kosten anderer. Als Oma Gruber erfährt, dass die Eltern Henriks Goldbarren konfisziert haben, setzt sie die Familie unter Druck, und bald ist deren Ansehen in Gefahr.
> Nach dem preisgekrönten ersten Band überzeugt dieser leider nicht. Der rote Faden fehlt, man verliert sich in überspitzt witzig gezeichneten, lose zusammenhängenden Ereignissen. Interessant ist, wie alle Familienmitglieder sich um Anerkennung bemühen: Henrik um die der Eltern, die anderen drei um die von der Öffentlichkeit. Das Cover ist ansprechend gestaltet, die Schrift eher klein fürs Zielpublikum. Geeignet zum Vorlesen ab 8 Jahren. Cornelia Brühlmann

Titel: Johnny Cowboy und die Vorstadt-Indianer
Reihe: Johnny Cowboy 1
Kollation: Geb., s.w. illustr., 106 S.
Verlag, Jahr: Coppenrath, 2015
ISBN: 978-3-649-61674-0
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Freundschaft
Alter: ab 7
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 24.03.2015
Johnny Cowboy und die Vorstadt-Indianer
Und da steht er plötzlich, in Cowboystiefeln mit goldenen Sporen, mit einem riesigen Hut, neben ihm ein Pferd. Sam traut seinen Augen nicht. Es ist der Neue in der Schule, hergezogen mit seiner Familie und zwei Indianern, direkt aus Amerika in das leerstehende Haus am Waldrand. Und das Beste ist, sie wollen einen Wildwest-Erlebnispark eröffnen. Sam und Johnny freunden sich schnell an. Doch Johnnys Eltern sind nicht überall willkommen und es kommt zu Anfeindungen.
> Mit wilden Trommelklängen, Feuertanz und Blutsbrüderschaft kommt etwas Wildwestromantik in ein kleines Dorf. Die Bewohner, leider als einfältig dargestellt, sind verunsichert. Für einen wertfreien Umgang mit Fremdem stehen die beiden sympathischen Figuren Sam und Johnny, die schnell Freundschaft schliessen. Die eingestreuten Bilder beleben den einfachen Text. Sie sind leider etwas ungenau, denn spitze Stiefel sind nicht wirklich spitz und anstelle von Margeriten stehen Tulpen in der Vase. Die Reihe wird fortgesetzt. Katharina Siegenthaler

Titel: Glatt gelogen
Kollation: A. d. Norweg., geb., s.w. illustr., 238 S.
Verlag, Jahr: Dressler, 2013
ISBN: 978-3-7915-1209-9
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Familienalltag
Alter: ab 7
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 16.09.2013
Glatt gelogen Die schrägste Familie der Welt
Pym ist die Jüngste von drei Geschwistern und dazu verdammt, sich immer ganz hinten anzustellen. Was sie sagt, zählt nicht. Da will sie wenigstens in der Schule den ganz grossen Coup landen: Als wahre Begebenheiten tischt sie der Lehrerin Geschichten auf, die glatt gelogen sind. Doch nach einem ernsten Gespräch hält sie ihr Versprechen und beschreibt einen Tag in ihrer Familie – da zeigt sich, dass die Realität die Fantasie um Längen schlägt.
> In der unbekümmerten, manchmal sprunghaften Art einer Zehnjährigen wird die Geschichte erzählt. Das Familienleben hält jede Menge Herausforderungen bereit, die das jüngste Mitglied manchmal vor Rätsel stellen und nach eigenen Lösungen suchen lassen. So erhalten die Lesenden einen unterhaltsamen Einblick in den Alltag "der schrägsten Familie der Welt." Monika Fuhrer

Titel: Ich wär so gern...dachte das Erdmännchen
Kollation: Geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Gerstenberg, 2012
ISBN: 978-3-8369-5443-3
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Selbstbewusstsein
Alter: ab 4
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 10.10.2012
Ich wär so gern...dachte das Erdmännchen
Nach links gucken…geradeaus… nach rechts gucken… Das eher eintönige Leben des Erdmännchens verläuft tagein tagaus gleich. Auch die Nachbarn im Zoo bleiben immer dieselben: links die Bären, geradeaus die Schimpansen und rechts die Löwen. Gerne wäre das Erdmännchen wie sie: bärenstark, lustig wie die Affen oder furchteinflössend wie der Löwe. Doch plötzlich taucht ein Schatten auf, das Erdmännchen pfeift laut und die ganze Familie verschwindet im Bau. Was denken wohl die Nachbarn über das Erdmännchen? Es wäre erstaunt, wenn es wüsste, wie sehr die anderen Tiere seine Aufmerksamkeit, Schnelligkeit und Verlässlichkeit bewundern.
> Das Bilderbuch ist mit wenig Text und prägnanten Bildern gestaltet. Die collageartigen Illustrationen sind in braun-gelber „Erdmännchenfarbe“ gehalten und lassen den Betrachtenden genügend Spielraum für eigene Ideen und Fantasien. Das Buch eignet sich auf Grund des sozialen Aspektes für den Gebrauch in Schulen, aber auch für die Bibliothek im Kinderzimmer. Annina Otth