Rezensionsdatenbank Info


Anzahl Resultate: 3
Titel: Liebesfluch
Kollation: Broschur, 266 S.
Verlag, Jahr: Arena, 2010
ISBN: 978-3-401-06479-6
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Krimi, Spannendes
Alter: ab 13
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 19.07.2016
Liebesfluch
„Kann es sein, dass die Leute in Deutschland alle ein bisschen irre sind?“ fragt sich Blue, ein amerikanisches Au-Pair-Mädchen, als in ihrer Gastfamilie seltsame Dinge geschehen. Blue hat die Stelle bei dieser Familie ausgesucht, weil sie etwas über die Geschichte ihrer Grossmutter herausfinden will, die vor Jahren einmal hier lebte. Nun trifft sie auf einen Haushalt, in dem die Kinder ständig krank sind, der Vater oft abwesend ist und die Mutter überfordert scheint. Was ist nur los im Dorf am Odenwald?
> Der Autorin gelingt es mit ihrer Geschichte auch ohne Mord und Blutvergiessen eine spannende und gruselige Atmosphäre zu schaffen. Zwei Handlungsstränge (die Geschichte der Grossmutter und die mysteriösen Vorkommnisse in der Gastfamilie) werden miteinander verflochten. Jedem Kapitel sind einige Briefzeilen voran gestellt, die vorerst keinen Sinn ergeben und sich erst am Ende des Buches zu einem Ganzen fügen. Trotz etwas konstruiertem Schluss ein „Must“ für alle Thrillerfans. Béatrice Wälti

Titel: Höllenflirt
Kollation: Broschur, 245 S.
Verlag, Jahr: Arena, 2009
ISBN: 978-3-401-06386-7
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Gewalt, Teufel
Alter: junge Erwachsene
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 16.07.2016
Höllenflirt
Die Möchtegern-Hardcorepunkerin Toni verlässt ihren Freund Robert und seine Band, weil sie sich in den faszinierenden Valle verliebt hat. Dem will sie beweisen, dass sie alles für ihn tun würde. Doch dann gerät alles ausser Kontrolle. Mit einer scheinbar harmlosen Mutprobe beginnt für Toni ein sehr gefährliches Spiel mit mehreren Unbekannten. Wo steckt Valle da drin? Was ist mit seinem Bruder passiert? Bald weiss Toni nicht mehr, wem sie eigentlich vertrauen kann. Erst als es beinahe zu spät ist, begreift sie, wer im Hintergrund die Fäden zieht.
> Hinter dem schwülstig-theatralischen Titel steckt ein gelungener Thriller voller Überraschungen. Anfangs verwirren viele Rückblenden und rätselhafte Zitate, dann wird die Spannung gekonnt aufgebaut und hält bis zur letzten Seite. Die gruslig geschilderten Satansrituale sind zwar bestimmt nicht jedermanns Sache, doch die Autorin scheint zum Thema gründliche Recherchen angestellt zu haben. Eliane Hess

Titel: Prinzentod
Kollation: -
Verlag, Jahr: Arena, 2008
ISBN: 978-3-401-06215-0
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: -
Alter: ab 13
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 11.07.2016
Prinzentod
Drei Monate dauert Lissies Affäre mit Kai, dem Stiefvater ihrer Freundin Bernadette, dann wird er tot aufgefunden. Lissie weiss, dass es sich nicht um einen Unfall handelt, denn sie erhält seither bedrohliche Botschaften. Weiss vielleicht Kais Frau von der Affäre? Oder eines der Stiefkinder Kais, von denen einer Lissies Exfreund ist? Die Lage spitzt sich zu. – Die Lebensumstände Lissies (sie teilt sich mit Bernadette eine Wohnung im Haus deren Familie) wie auch ihre sexuelle Beziehung mit einem fast doppelt so alten Mann erscheinen unrealistisch. Lissie lebt nicht wie eine Jugendliche, sondern wie eine Erwachsene. Für die Handlung ist diese Situation jedoch nötig. So konstruiert das Ganze wirkt, umso spannender dann sind die Wirren um die wahre Täterschaft. Die Leserin ist genauso ahnungslos und verstört wie die Hauptfigur. Der Schlüssel zur Aufklärung liegt in der Vergangenheit der Familie, welche erst nach und nach aufgedeckt wird. Enttäuschend einfallslos, wie nach dem dramatischen Aufbau die Geschichte mit einem kranken Täter aufgelöst wird, der selbstverständlich therapiert werden kann und alles nicht so meinte. Die bipolare Störung muss neuerdings leider für vieles herhalten. „Glücklicherweise“ hat noch eine andere Person ihre Finger im Spiel – ob deren Machenschaften jemals aufgedeckt werden, bleibt ungewiss. Sandra Dettwyler