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Anzahl Resultate: 2
Titel: Als ich ein Kind war so wie du ...
Kollation: Geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Annette Betz, 2018
ISBN: 978-3-219-11734-9
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Familie, Familienalltag
Alter: ab 7
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 28.04.2018
Als ich ein Kind war so wie du ...
"Als ich ein Kind war so wie du, da mochte ich keinen Stinkekäse. Da lag ich auf dem Rücken auf dem Bett und habe mich gelangweilt." – "Meinem Urgrossvater dagegen war es nie langweilig, denn mit fünf Geschwistern ist immer viel los." – "Meiner Mama war es als Kind auch nie langweilig, denn sie konnte mit Tieren sprechen!" So erzählen manche Erwachsenen von ihrer Kindheit – und flunkern dabei ganz schön!
> Die Autorin hat schon mehrere Bilderbücher zum Thema Eltern-Kind veröffentlicht – immer mit Witz und grosser Beobachtungsgabe. Die Schilderungen und Übertreibungen in diesem Band sind lustig, stimmen aber auch nachdenklich. Die Illustrationen mit den markanten Nasen sind ausdrucksstark. Schön, wie man die erzählenden Erwachsenen in den Kindern wiederkennt. Der Text ist abwechslungsreich, mal Monolog mal Dialog, spricht auch schwierige Themen an und bietet zahlreiche Ansätze zum Weitererzählen über die eigene Kindheit. Ein Plädoyer für generationenübergreifende Kommunikation. Sandra Laufer

Titel: Als Herr Martin durchsichtig wurde
Kollation: Geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Oetinger, 2011
ISBN: 978-3-7891-6872-7
Kategorie: Bilderbuch
Alter: ab 4
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 22.07.2016
Als Herr Martin durchsichtig wurde
Herr Martin hat eine besondere Krankheit: Er wird langsam durchsichtig. Das führt zu aussergewöhnlichen Situationen. Seine Haushaltshilfe erschrickt, als sie sich zum Ausruhen auf einen Sessel setzt und dann plötzlich bemerkt, dass sie sich auf den Knien von Herrn Martin befindet. Dem Hund bereitet dies hingegen keine Mühe – Hauptsache er kriegt seine Wurst. Die Krankheit beschert Herrn Martin ungeahnte Möglichkeiten. Er könnte den Juwelierladen ausräumen. Doch da findet sein Arzt einen Saft, der die Krankheit zum Verschwinden bringt. Eigentlich schade, denn er hat es gemocht, wenn sich seine Putzfrau auf ihn gesetzt hat.
> Da ist er wieder, der Traum von der Tarnkappe. Die fröhlichen Illustrationen zeigen die skurrilen Situationen aus verschiedenen Perspektiven. Sie regen die Fantasie an und animieren zu philosophischen Gedankengängen. Monika Aeschlimann