Rezensionsdatenbank Info


Anzahl Resultate: 5
Titel: Otto war nicht begeistert
Kollation: Geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Carl Hanser, 2017
ISBN: 978-3-446-25699-6
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Ferien, Gefühle
Alter: ab 4
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 17.02.2018
Otto war nicht begeistert
Otto fällt es schwer, Freunde zu finden, und dann soll er aus gesundheitlichen Gründen alleine in ein Ferienlager ans Meer fahren: „Otto war nicht begeistert“. Diese Feststellung trifft Otto zu allem; sei es zu Frau Felgenkranz, der Lagerleiterin, oder zu Kindern wie Gerlinde Piepenkötter oder zum Burgenbauen, Sackhüpfen oder Schwimmen. Als er aber am Ferienende von Gerlinde getröstet wird, findet er das „nicht schlecht“, und als er gar Torschützenkönig wird, „war er begeistert“. Nach seiner Rückkehr aus dem Lager zusammen mit Freunden muss er allerdings feststellen, dass ein Friseurbesuch ihn „nicht begeistert“.
> Mit Wortwitz erzählt Jutta Richter in dieser Geschichte, dass es sich lohnt, „etwas auszuhalten“. In Jacky Gleichs Zeichnungen, in denen es viel Lustiges zu entdecken gibt, entwickelt sich Otto von einem griesgrämigen Jungen mit Motzmund zu einem strahlenden Fussballspieler. So tragen die Bilder die Geschichte fort und stehen in überzeugendem Gegensatz zur Lakonie der Worte. Mechthild Bauer

Titel: TamaTom und die Hühner
Reihe: TamaTom 3
Kollation: Broschur, s.w. illustr., 126 S.
Verlag, Jahr: kwasi verlag, 2013
ISBN: 978-3-906183-09-1
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Freundschaft, Tiere
Alter: ab 10
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 09.08.2017
TamaTom und die Hühner
Tamaras Freund Tom ist fest entschlossen, seinen Vater zu finden, von dem ihm die Mutter bisher nichts erzählt hat. Es gelingt ihm, den Kontakt herzustellen, und plötzlich hat er eine zweite Familie. Tamara freundet sich mit Leonie an, die in diesen Tagen ein neues Halbgeschwister bekommt. Ihre Lehrerin hat als Ziel für einen Klassenausflug ausgerechnet einen Masthuhnbetrieb ausgewählt. Der dortige Besuch wühlt die Kinder so auf, dass Tamara und Leonie nachts in die Hühnerfarm einbrechen und einen Teil der Küken befreien.
> Der Autor hat vieles in den 3. TamaTom-Band verpackt: Freundschaft, Verliebtsein, schwierige Familienverhältnisse, Massentierhaltung, (un)gesunde Ernährung, Gentechnologie … Diese Themenvielfalt und die in die Handlung eingestreuten Sachinformationen hemmen den Erzählfluss etwas; manche Erklärungen gehörten eher in den Anhang. Blume nimmt Kinder bestimmt ernst und scheut sich nicht, Missstände zu benennen. Deren Bekämpfung ist aber nicht so einfach, wie es hier erzählt wird. Doris Lanz

Titel: Das geht doch nicht
Kollation: Heft. farb. illustr., 23 S.
Verlag, Jahr: SJW, 2011
ISBN: 978-3-7269-0578-1
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Weihnachten
Alter: ab 7
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 21.07.2016
Das geht doch nicht
Das Kind ohne Namen setzt seinen Starrkopf durch, da können sich die Eltern noch so wehren. Die Stube wird geräumt und verschlossen. Was drinnen geschieht, weiss niemand. Schliesslich aber wird das Geheimnis gelüftet: Das Mädchen hat eigenhändig ein Schiff gebaut. Es ist so gross, dass zur Benutzung das Haus zerlegt werden muss. Schliesslich aber versöhnt der letzte Textabschnitt die Lesenden und die Eltern mit dem dreisten Kind. Ulrich Zwahlen

Titel: Der Handschuh
Kollation: -
Verlag, Jahr: Kindermann, 2005
ISBN: 978-3-934029-22-4
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: -
Alter: ab 10
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 30.06.2016
Der Handschuh
Um seine Liebe unter Beweis zu stellen, soll ein Ritter den fallengelassenen Handschuh seiner Dame im Löwengraben holen. Er übersteht die Probe heil, kommt zurück und die Dame bietet ihm ihre Hand als Belohnung. Da reagiert der Ritter ganz anders, als es die Dame erwartet. – Die doppelseitigen Illustrationen zu Schillers Ballade lehnen sich an die Originalzeit des ausgehenden Mittelalters an. Sie sind grosszügig, sorgfältig ausgearbeitet und äusserst liebevoll gestaltet. Die Farben sind weich und trotzdem klar aufgetragen. Mit den präzise getroffenen Gesichtsausdrücken ist Jacky Gleich ein Augenschmaus für Kinder und Erwachsene gelungen. Anmerkungen zum Entstehen der Ballade, zu Schiller und zur Illustratorin vervollständigen das Werk. Schlichtweg eine Perle. Karin Schmid

Titel: Gufidaun – Der Ausserirdische kehrt zurück
Reihe: Tulipan ABC
Kollation: Geb., farb. illustr., 58 S.
Verlag, Jahr: Tulipan, 2012
ISBN: 978-3-939944-90-4
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Abenteuer, Lustiges
Alter: ab 7
Bewertung:
1 von 4 Büchern
Rezension publiziert: 20.02.2013
Gufidaun – Der Ausserirdische kehrt zurück
Die Wiedersehensfreude ist gross, als der sympathische Ausserirdische bei Martin aufkreuzt. Ein ernsthaftes Motiv treibt diesmal Gufidaun zu seiner interplanetaren Reise: Er muss die Erde vor herabstürzenden Meteoriten retten. Martin und seine Freundin Sara unterstützen Gufidaun in seiner Mission. Als sich Gufidaun ins Weltall zurück beamt, fliegen die beiden Kinder versehentlich mit.
> Die Geschichte wird temporeich erzählt. Die Handlung ist komplex, einige Schilderungen wirken überladen. Das Ende bleibt offen. Die Leserschaft wird eingeladen, die Geschichte weiterzuspinnen und als Wettbewerb dem Verlag bis Oktober 2012 zu schicken – eine innovative Möglichkeit, mit den Lesern zu interagieren. Während Gufidaun und seine Freunde irgendwo im All herumfliegen, kann der offene Schluss die jungen Gufidaun-Fans aber auch etwas enttäuscht und ratlos auf der Erde zurück lassen. Marcella Danelli