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Anzahl Resultate: 2
Titel: Ärgere niemals einen Elefanten
Kollation: Geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Fischer Sauerländer, 2019
ISBN: 978-3-7373-5691-6
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Lustiges, Zoo
Alter: ab 4
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 02.12.2019
Ärgere niemals einen Elefanten
Am Sonntagmorgen sich mit den Schwestern auf Opas Bett zu setzen und sich von ihm Geschichten von Paul erzählen zu lassen, ist die liebste Kindheitserinnerung des kleinen Mädchens. Paul ist widerspenstig und treibt gern Schabernack. Seine Mutter versucht, ihn zu zügeln. Im Zoo ärgert er die Tiere, klaut ihnen das Essen. Dafür spritzt ihn der Elefant mit Wasser ab und die Alpakas spucken nach ihm. Alle Tiere gehen weg, wenn sie Paul erblicken. Das macht ihn traurig. Als er jedoch ein ausgesetztes Kätzchen findet, nimmt er es mit nach Hause und päppelt es auf.
> Kinder erkennen Pauls Verhalten – macht es doch Spass, Grenzen zu überschreiten. Die Illustrationen sind nostalgisch. Die Welt, die sie darstellen, existiert nicht mehr. Wer trägt noch einen Matrosenanzug und Lackschuhe? Zoos, Bahnstationen und Strassenbilder sind heute ganz anders. Wenn Grosseltern mit ihren Enkelkindern die Bilder gemeinsam betrachten, können sich daraus wertvolle Gespräche entwickeln. Monika Aeschlimann

Titel: Blind Date in Paris
Kollation: Geb., s.w. illustr., 347 S.
Verlag, Jahr: Arena, 2019
ISBN: 978-3-401-60480-0
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Behinderung, Liebe
Alter: ab 13
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 28.10.2019
Blind Date in Paris Wie sieht Liebe aus?
Was soll der grosse Hund im Zugabteil? Er gehört Ken und ist ein "Hilfsmittel". Der Junge sieht nämlich einer Krankheit wegen nichts. Das erklärt er Wanda auf der Reise nach Paris. Aus einer Notsituation heraus, bald aber, weil sie sich ineinander verlieben, verbringen die zwei immer mehr Zeit miteinander. Sie entdecken die Stadt und ihre Bewohner und erlangen eine neue Sicht auf ihre jeweilige Lebenssituation. Dabei erweist sich der blinde Ken zuweilen als lebenstauglicher und weitsichtiger als die behütete Wanda.
> Unbeschwerte Entdeckungsreisen in der Stadt werden spannend beschrieben. Sie regen die Lesenden zum Nachahmen an. Zudem können sie den Reifeprozess der beiden Hauptfiguren mitverfolgen und sich darüber freuen, dass die Erwachsenen ihr Verhalten den zwei Jugendlichen gegenüber allmählich anpassen. Kens Behinderung tritt dabei bald ganz in den Hintergrund, und die Zweifel und die Ungewissheit über die Zukunft dominieren ihre Gespräche. Monika Fuhrer