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Anzahl Resultate: 2
Titel: Wer die Nachtigall stört
Kollation: A. d. Engl., geb., farb. illustr., 271 S.
Verlag, Jahr: Rowohlt, 2018
ISBN: 978-3-499-21822-4
Kategorie: Comic
Schlagwort: Konflikte, Rassismus
Alter: ab 13
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 30.04.2019
Wer die Nachtigall stört Graphic Novel
Maycomb, Alabama, im Jahr 1933. Die Hautfarbe bestimmt das Leben der Menschen. Misstrauen, soziale Ungerechtigkeit und rassistisches Denken prägen die Kleinstadt. Als Atticus, ein weisser Anwalt, einen schwarzen Landarbeiter verteidigt, bricht Hass offen aus. Der Anwalt wird beschimpft, seine Kinder werden angegriffen. Nur das wohlüberlegte Handeln weniger Bürger vermag das Schlimmste abzuwenden.
> Der Roman basiert auf der Originalausgabe von Harper Lee. Der Verfasser hält sich an die Wortwahl dieser Zeit. Die Bilder geben die Geschichte genau wieder. Dunkle und helle Farbeffekte machen sichtbar, wie bedrohlich und gefährlich das Leben in dieser engen Welt ist. Verzweiflung und Entsetzen lassen sich aus den Gesichtern und der Körperhaltung der Menschen ablesen. Besonders sichtbar wird dies in den Szenen während des Kreuzverhörs. Dieser Klassiker in moderner Umsetzung ist eine Entdeckung für Jung und Alt. Monika Aeschlimann

Titel: Die Abenteuer von John Blake – Das Geheimnis des Geisterschiffs
Reihe: Die Abenteuer von John Blake
Kollation: A. d. Engl., geb., farb. illustr., 155 S.
Verlag, Jahr: Carlsen Comics, 2017
ISBN: 978-3-551-73425-9
Kategorie: Comic
Schlagwort: Spannendes, Zeitreise
Alter: ab 13
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 12.09.2018
Die Abenteuer von John Blake – Das Geheimnis des Geisterschiffs
Die Mary Alice, ein alter Schoner auf Zeitreise, wird von einer illustren Mannschaft gesteuert. John Blake ist seit 1929 mit dabei. Als Sohn eines Wissenschaftlers fiel er damals beim Experiment, die Zeit mit dem Raum zu verknüpfen, auf hoher See ins Wasser und wurde vom Kapitän der Mary Alice gerettet. Seither ist er auf den Weltmeeren unterwegs und hofft, die Zeit zu finden, aus der er gefallen ist. Im Jahr 2017 rettet er die junge Australierin Serena vor dem Ertrinken und begegnet auch seinem eigenen Sohn.
> Die actionreiche und anspruchsvolle Geschichte erinnert an „James Bond“ und ist klug aufgebaut. Sie zeigt Menschen, deren Gier nach Macht mittels Überwachung sie über Leichen gehen lässt. Was zur gleichen Zeit an verschiedenen Orten in mehreren Handlungssträngen beginnt, verdichtet sich nach und nach zu einem Ganzen. Die Spannung steigt bis zum Showdown und wird von farbigen Bildern unterstützt, die grossartig in Szene gesetzt sind. Eine Fortsetzung drängt sich auf. Katharina Siegenthaler