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Anzahl Resultate: 2
Titel: Napoleon Chamäleon
Kollation: A. d. Amerikan., geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Magellan, 2019
ISBN: 978-3-7348-2048-9
Kategorie: Bilderbuch
Alter: ab 4
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 30.03.2019
Napoleon Chamäleon
Im tiefen Urwald lebt der schillernde Napoleon; er ist ein schicker, farbiger Kerl – nämlich ein Chamäleon! Aber gerade damit beginnen seine Probleme: Weil er seiner Umgebung so angepasst ist, sieht ihn niemand. Das Unsichtbarsein macht Napoleon einsam und traurig. Was er auch Mutiges, Waghalsiges oder Witziges anstellt: Die Tiere im Dschungel sehen ihn nicht. Eines Tages aber ändert sich alles. Napoleon wird plötzlich sichtbar und findet schliesslich viele neue Freunde.
> Die Geschichte berührt. Die Bemühungen, endlich gesehen zu werden und Freunde zu finden, sind witzig und überzeugend dargestellt. Vielfältige, starke, bunte Illustrationen bestechen mit einem tollen Urwaldfeeling. Auch die natürlichen Merkmale und Verhaltensweisen von Chamäleons sind korrekt in die Geschichte eingeflochten. Ein gelungenes Buch über Aussenseiter und nicht zuletzt ein Augenschmaus für die Sinne. Silvia Kaeser

Titel: Der kleine Bär braucht eine Brille
Kollation: Kartoniert, farb. illustr., unpag., inkl. 5 Spiel-Brillen
Verlag, Jahr: Ravensburger, 2017
ISBN: 978-3-473-43610-1
Kategorie: Bilderbuch
Alter: Kleinkinder
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 13.03.2017
Der kleine Bär braucht eine Brille
Der kleine Bär braucht eine Brille, denn er sieht nicht gut. Doch was für eine? Hund, Maus, Kuh und Schwein versuchen ihn zu jeweils dem Modell zu überreden, das sie selbst tragen. „Nimm meine Brille ...“ – „Wie wunderbar sie zu dir passt, wenn du sie auf der Nase hast!“ Doch dieser Meinung ist der Bär nicht. Zum Schluss findet er die passende Brille, nur für ihn ganz allein, und meint: „Denn schliesslich weiss nun jedes Tier: Nur meine Brille passt zu mir!“
> Kindern in derselben Situation kann das Büchlein helfen, sich mit einer ersten Brille auseinanderzusetzen. Denn trotz der besseren Sicht ist so eine Sehhilfe manchmal störend. So soll sie wenigstens gefallen und gut sitzen. Die Geschichte ist harmonisch und eingängig gereimt, einige Zeilen wiederholen sich bei den verschiedenen Tieren. Äusserst attraktiv sind die fünf Spielbrillen, die man den Tieren anziehen, sprich aufkleben kann. Sie haften gut und lassen sich beliebig oft verwenden, was ein lustvolles Ausprobieren garantiert. Cornelia Brühlmann