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Anzahl Resultate: 2
Titel: Dear Evan Hansen
Kollation: CD.Lesung, ca. 591 Min., 1 mp3-CD
Verlag, Jahr: Der Hörverlag, 2019
ISBN: 978-3-8445-3577-8
Kategorie: Nonbook
Schlagwort: Entwicklung
Alter: junge Erwachsene
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 06.11.2019
Dear Evan Hansen
Von seinem Therapeuten aus muss Evan sich selber Briefe schreiben. Er druckt einen dieser Briefe in der Schule aus und unglücklicherweise nimmt ein anderer Schüler, Connor, den Brief aus dem Drucker und behält ihn. Dann kommt Connor nicht mehr in die Schule. Er nimmt sich das Leben und seine Eltern finden Evans Brief bei ihm. Sie denken, das sei Connors Abschiedsbrief an seinen besten Freund Evan. Dieser schafft es nicht, diese Annahme richtigzustellen, denn er sieht die Hoffnung in den Augen von Connors Eltern. So erfindet Evan Geschichten um diese erdachte Freundschaft, und das Lügengespinst entwickelt eine Eigendynamik, die Evan nicht mehr stoppen kann.
> Julian Greis liest die Teile des ich-erzählenden Evan. Beim Absenken der Stimme hebt er die Gefühle besonders hervor und unterstreicht mit feiner Lebendigkeit die flüssig wirkende Präzision der Erzählsprache. Pascal Houdus liest Connor mit kontrastierend weicherer Stimme. Lässt einen auch nach dem Ende nicht los. Karin Schmid

Titel: Dear Evan Hansen
Kollation: A. d. Amerikan., Broschur, 404 S.
Verlag, Jahr: cbj, 2019
ISBN: 978-3-570-16565-2
Kategorie: Belletristik
Alter: junge Erwachsene
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 01.09.2019
Dear Evan Hansen
Ein Brief, geschrieben an sich selber, verändert das Leben des 17-jährigen Evan Hansen grundlegend. Nichts ist danach mehr so, wie es einmal war, denn durch einen nicht erwarteten Zufall gelangt der Brief in die Hände eines Mitschülers, der nur wenig später Selbstmord begeht. Das setzt eine Reihe von ungeahnten Ereignissen in Gang und der bisher einsame Evan bekommt die Chance seines Lebens, die Chance, endlich dazuzugehören ...
> Der Jugendroman zum preisgekrönten gleichnamigen Musical aus den USA ist gehaltvoll und berührend. Der Text ist sprachlich vielfältig, ausgereift und präzise. Mit stilsicherer Brillanz ist die Hauptfigur gezeichnet – Evan Hansen, der Ich-Erzähler, wirkt differenziert und echt. Dramaturgisch geschickt werden einige wenige Passagen aus Sicht des verstorbenen Connor erzählt. Der All-age-Roman, in dem es um Selbstfindung, die Familie, den Tod und die Liebe geht, regt zum Diskutieren an und schafft wiederholt nachhaltige und innige Momente. Absolut lesenswert! Béatrice Wälti-Fivaz