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Anzahl Resultate: 2
Titel: Mary Tansey und die Reise in die Nacht
Kollation: CD. Lesung, ca. 261 Min., 3 CD
Verlag, Jahr: Jumbo, 2013
ISBN: 978-3-8337-3109-9
Kategorie: Nonbook
Schlagwort: Tod
Alter: ab 10
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 20.03.2013
Mary Tansey und die Reise in die Nacht
Mary (12) ist sehr traurig, ihre Grossmutter Emer liegt im Sterben. Da spricht eine altmodisch gekleidete junge Frau Mary vor ihrem Haus an – der Geist ihrer Urgrossmutter Tansey. Diese Tansey ist sehr jung gestorben und hat eine kleine Tochter und einen Babyjungen hinterlassen. Weil sie sich um die beiden Sorgen machte, ist sie als Geist dageblieben. Und nun wird Emer bald sterben. Gemeinsam mit ihrer Mutter bringt Mary Tansey und Emer zusammen.
> Die Geschichte ist oft sehr gefühlvoll gelesen mit einer Alte-Frau-Stimme für die Grossmutter Emer und einer weichen, liebevollen Stimme für Tansey. Doch Marys Stimme klingt für ihr Alter oft zu kindlich und die Wiederholung einzelner Sätze wirkt aufgesetzt. In Regina Lemnitz’ Stimme schwingt die Traurigkeit mit, die dieser Geschichte innewohnt und auch die Lauschenden ergreift. Karin Schmid

Titel: Mary, Tansey und die Reise in die Nacht
Kollation: A. d. Engl., geb., 235 S.
Verlag, Jahr: cbj, 2012
ISBN: 978-3-570-15471-7
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Familie
Alter: ab 13
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 18.02.2013
Mary, Tansey und die Reise in die Nacht
Die zwölfjährige Mary trifft vor ihrem Haus eine Frau, die altmodisch gekleidet ist und wie ihre Oma redet. Es ist der Geist ihrer Urgrossmutter Tansey. Tansey starb jung an der Grippe und konnte nicht loslassen, weil sie sich um ihre erst dreijährige Tochter Emer Sorgen machte. Emer ist inzwischen selber Grossmutter und liegt im Sterben. Tansey möchte sie besuchen, aber weil sie als Geist im grellen Krankenhauslicht verblassen würde, arrangieren Mary und ihre Mutter einen nächtlichen Ausflug.
> Der Ire Roddy Doyle hat einen wunderbaren Roman über das Leben und das Sterben geschrieben. Die Lesenden lernen vier Frauen aus vier Generationen kennen und befinden sich abwechselnd mal bei Mary in der Gegenwart, mal bei Tansey anfangs des letzten Jahrhunderts. Die Mutter-Tochter-Beziehungen werden humorvoll und einfühlsam beschrieben. Am Ende geht es ums Abschiednehmen, aber es gibt auch Trost, lautet doch Tanseys erste Nachricht: "Sag deiner Grossmutter, dass alles ganz grossartig wird." Alexandra Reichart