Rezensionsdatenbank Info


Anzahl Resultate: 4
Titel: So was tun Erwachsene nie
Kollation: A. d. Amerikan., geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Thienemann, 2020
ISBN: 978-3-522-45924-2
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Alltag, Lustiges
Alter: ab 4
Bewertung:
1 von 4 Büchern
Rezension publiziert: 05.05.2020
So was tun Erwachsene nie
Erwachsene benehmen sich immer vorbildlich. Sie vergessen nie etwas, kommen nie zu spät, schreien nie, mogeln nie und sind nie beleidigt. Dass dem nicht so ist, dem kommen acht Kinder auf die Spur. Sie beobachten Erwachsene und deren unangemessenes Verhalten in den unterschiedlichsten Situationen. So zum Beispiel auf dem Tennisplatz, wo Frau gewinnt und eine hämische Grimasse schneidet, worauf ihre Gegnerin die Beherrschung verliert und den Tennisschläger zertrampelt.
> Beschrieben wird stets das vorbildliche Verhalten der Erwachsenen, während die Illustrationen das Gegenteil beweisen. Die Bilder sind stark überzeichnet und in einer Art Comicstil gehalten. Unklar bleibt, was Kindern mit dem Buch vermittelt werden soll. Sollen sie auf Erwachsene hören oder nicht? Welches Verhalten ist wünschenswert? Vorgeführt wird in erster Linie das unerwünschte Verhalten, wobei positive Identifikationsfiguren fehlen. Witzig ist das Buch allenfalls für ältere Kinder oder Erwachsene. Kathrin Papritz

Titel: Roberts Handbuch – Tausend Tipps für Feiglinge
Reihe: Roberts Handbuch 1
Kollation: A. d. Schwed., geb., s.w. illustr., 106 S.
Verlag, Jahr: Gerstenberg, 2018
ISBN: 978-3-8369-5643-7
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Liebe, Mut
Alter: ab 7
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 04.05.2018
Roberts Handbuch – Tausend Tipps für Feiglinge
Robert fällt in seiner Familie in erster Linie durch seine Tollpatschigkeit auf. Heimlich träumt der schüchterne Junge von der schönen Ofelia, die regelmässig im kleinen Gemüseladen ihres Vaters aushilft. Er wäre gerne ihr Freund, traut sich aber nicht, das Mädchen anzusprechen. Ein Held müsste man sein! Da ergibt sich die Gelegenheit, dem Mädchen und allen anderen seinen Mut zu beweisen.
> Nicht jeder beobachtet einen Raubüberfall und kann dabei seine Angebetete mit seinem Mut beeindrucken oder hat eine Oma, die früher eine berühmte Pokerspielerin war, weshalb das kurzweilige Buch entgegen seinem Titel nur bedingt als Ratgeber herhalten kann. Die zwölf Kapitel haben eine angenehme Länge und werden durch Bilder auf jeder Doppelseite aufgelockert. So ist die Lektüre bereits für Kinder Ende zweiter Klasse zu bewältigen. Mit viel direkter Rede eignet sich die Geschichte, welche in Paris spielt, bestens zum Vorlesen. Sandra Dettwyler

Titel: Grosser Bärenzirkus
Kollation: A. d. Französ., geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Gerstenberg, 2015
ISBN: 978-3-8369-5858-5
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Zirkus, Fantasie
Alter: ab 4
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 16.11.2015
Grosser Bärenzirkus
Der kleine Bär entdeckt die Welt. Er verlässt seine Heimat, den Wald, und gelangt von einer Höhle durch ein rotes Rohr hindurch direkt in eine Waschmaschine. Doch er interessiert sich natürlich nicht für die Wäsche; vielmehr zieht es ihn zum Zirkuszelt, vor dem die Waschmaschine platziert ist. In der Manege flitzt er auf einem winzigen Fahrrad seinem Papa hinterher, vollführt akrobatische Tänze, trifft seine Mama und seinen kleinen Bruder. Nach diesem turbulenten Tag verkriecht sich die Familie Bär wieder in der Höhle und träumt vom Zirkus.
> Der Handlungsablauf hat den Charakter einer Aneinanderreihung einzelner Ereignisse und bietet keinen stringenten Erzählstrang. Surreale Elemente machen die Erzählung zwar interessant, sind aber schwer nachvollziehbar. Viele kleine, wimmelartige Details und eine verspielte Formensprache lassen das Buch freundlich und ansprechend erscheinen. Irène Tschirren

Titel: Bühne frei für Papa Bär!
Kollation: A. d. Französ., geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Gerstenberg, 2012
ISBN: 978-3-8369-5432-7
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Suchbilderbuch, Familie
Alter: ab 4
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 13.02.2013
Bühne frei für Papa Bär!
"Bzzzzz". Eine Biene! Und wo eine Biene ist, da muss auch Honig sein. "Papa Bär spürt einen kalten Luftzug, wo eigentlich der warme Bauch des kleinen Bären sein sollte." Weg ist das Bärenkind. Die Suche beginnt. Durch den winterlichen Wald, vorbei an erschreckten Holzfällern auf Bäumen, rennenden Wildschweinen und erstaunten Waschbären bis in die Grossstadt. Und mitten hinein in die volle Oper. Kreischend flieht die Schwanenseetruppe vor dem Bären, erschrickt Papagallo ob dem hängenden Tier im Kronleuchter. Wie soll Papa Bär in diesem Durcheinadner seinen Sohn finden? Ein Bären-Schlaflied! Das sollte helfen - oder?
> Kurze Texte erzählen die Handlung. Die ausdrucksstarken Kritzeleien dazu, in Sepiatönen gehalten, detailverliebt, verspielt und schnörkelig, sind wahre Hingucker – nicht nur fürs kleine Publikum. Bärenstarke Mimik und ein herzerwärmendes Schlussbild machen dieses Buch zu einem Fundstück unter den Wimmelbüchern. Nur zu gern verliert man sich darin. Andrea Eichenberger