Rezensionsdatenbank Info


Anzahl Resultate: 3
Titel: Mein Andersopa
Kollation: Geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Hanser, 2018
ISBN: 978-3-446-26057-3
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Familie, Krankheit
Alter: ab 4
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 03.12.2018
Mein Andersopa
Nele erlebt zwei Opas in einem. Der eine ist ein freundlicher Herr mit Hut, der seine Wohnung und seinen Garten in Ordnung hält und gerne fischt. Er kümmert sich um Nele, wenn ihre Mutter arbeitet. Nach den Ferien trifft Nele auf einen veränderten Opa. Erst öffnet er die Türe nicht, erscheint dann im Pyjama und verhält sich ungewohnt. Zusehends passt Nele auf ihn auf. Seine Verwirrung nimmt zu. Nach der Diagnose tröstet die Mutter Nele, sie habe einfach einen Andersopa, der von nun an bei ihnen wohne.
> Das Buch beginnt bildhaft originell, indem beide Opas auf der ersten Doppelseite erscheinen. Die siebenjährige Protagonistin erzählt munter und rührend von ihrer Beziehung zum Andersopa und dem Verlauf seiner Krankheit. Diese wird nicht namentlich genannt; auf welch natürliche Art sie akzeptiert wird, macht die Stärke der Geschichte aus. Das Buch ist grossartig illustriert, mit subtilen Details. Die hellen, nuancenreichen Farben unterstreichen die positive Grundstimmung. Eveline Schindler

Titel: Wunschpost für Ida
Reihe: Tulipan ABC Lesestufe B
Kollation: Geb., farb. illustr., 43 S.
Verlag, Jahr: Tulipan, 2016
ISBN: 978-3-86429-244-6
Kategorie: Belletristik
Alter: ab 7
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 30.09.2016
Wunschpost für Ida
Wenn man eine Wimper wegpustet, hat man einen Wunsch frei. An diesen Ausspruch erinnert sich Ida, als sie bei der Ärztin auf der Liege sitzt und eine kleine, schwarze Wimper auf ihrer Hand liegen sieht. Das kleine Mädchen hat die Arztpraxis aufgesucht, weil es in seinem Bauch mächtig kribbelt, seitdem Jost zu Besuch war. Mit ihm hat Ida ein Flaschenpostamt gebaut und Blätterbriefe geschrieben und jetzt möchte sie so gerne fliegen, um Jost wiederzusehen. Ob da wohl die Wimper hilft?
> Die Autorin erzählt eine Alltagsgeschichte aus kindlicher Sicht, über ein erstes Verliebtsein zweier netter Protagonisten, das jedoch nie als solches benannt wird. Das Buch richtet sich an bereits geübte Erstleser, denn es gibt im Text lange, sich über mehrere Zeilen erstreckende Sätze und auch bereits Silbentrennungen. Der Bildanteil ist noch hoch. Die fein gezeichneten, oft ganzseitigen Illustrationen fügen sich hübsch in den Text ein und unterstreichen auf wunderbare Art die Zartheit der Geschichte. Béatrice Wälti-Fivaz

Titel: Der Sternenhund
Kollation: A. d. Schwed., geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Carlsen, 2012
ISBN: 978-3-551-55550-2
Kategorie: Bilderbuch
Alter: ab 4
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 08.02.2013
Der Sternenhund
Für einmal bekommt Axel, der Hund, ein grosses Geschenk: Baby Johan wird sein bester Freund. Axel hilft Johan bei den ersten Schritten, entdeckt mit ihm drinnen wie draussen die Welt, teilt seine Wurst mit ihm. Doch Axel wird älter und Johan stärker, und plötzlich ist es der grosse Bub, der seinen alten Hund beschützt und begleitet – bis dieser stirbt. Nun macht sich Johan auf eine Traumreise und sucht seinen Axel zwischen Abertausenden von Sternen und Galaxien. Ob er ihn findet?
> Für einmal steht im Mittelpunkt der Geschichte der Hund und erst in zweiter Linie das Kind. Diese Ausgangslage äussert sich in der Perspektive der freundlichen Zeichnungen, die mittels Malerei und einer einfachen Collagentechnik die frisch-fröhliche und doch träumerische Erzählung illustrieren. Hier geschehen keine umwälzenden Abenteuer, aber die Autorin versteht es ausgezeichnet, die grossen Gefühle einer echten Freundschaft zu vermitteln. Kathrin Wyss Engler