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Anzahl Resultate: 2
Titel: Spinster Girls – Was ist schon normal?
Reihe: Spinster Girls 1
Kollation: A. d. Engl., Broschur, 406 S.
Verlag, Jahr: dtv, 2018
ISBN: 978-3-423-71797-7
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Freundschaft, Krankheit
Alter: ab 13
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 27.08.2018
Spinster Girls – Was ist schon normal?
Evie will einfach nur normal sein. Sie ist auf gutem Weg dazu und kann ihre Medikamente reduzieren. Am neuen College weiss niemand, dass sie unter einer Zwangsstörung leidet. Die 16-Jährige will jetzt das Teenagerleben geniessen. Ihre erste Party endet zwar im Chaos, aber dafür lernt sie Amber und Lottie kennen. Mit den neuen Freundinnen gründet sie den Spinster-Girl-Club. An regelmässigen Treffen stellen die drei Verhaltensregeln auf und diskutieren über Frauenthemen. Kann Evie dort auch über ihre Krankheit sprechen?
> Der erste Band einer Trilogie über Feminismus überzeugt durch eine sorgfältig aufgebaute Dramaturgie und eine glaubwürdig gezeichnete Hauptfigur. Dank vielen Dialogen, Passagen mit feministischem Gedankengut, Genesungstagebucheinträgen, Rückblenden und Gedankensplittern ermöglicht die stilsichere Ich-Erzählung eine gute Identifikation mit einer Figur, die unter psychischen Problemen leidet. Ein engagiertes Buch über einen Teenageralltag unter erschwerten Bedingungen. Béatrice Wälti-Fivaz

Titel: Mein total spontanes Makeover und die Folgen
Kollation: A. d. Engl., Broschur, 476 S.
Verlag, Jahr: dtv, 2016
ISBN: 978-3-423-74017-3
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Aussenseiter
Alter: ab 13
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 14.06.2016
Mein total spontanes Makeover und die Folgen
Mit siebzehn weiss Bree ganz genau, was sie werden will: Romanschriftstellerin. Damit dies gelingt, will sie sich vom Mauerblümchen zum Mitglied der angesagtesten Clique ihrer teuren Privatschule mausern. Mit Hilfe ihrer Mutter gelingt ihr das hervorragend. Bald ist sie bei den Mädchen beliebt und wird von den Jungs begehrt. Ihr Herz hat sie aber bereits an einen ihrer Lehrer verloren. Dass die ganze Verwandlung nur dem Ziel dient, Erfahrungen für den geplanten Roman zu sammeln, erfahren Freunde und Familie erst viel später.
> Über fast fünfhundert Seiten verfolgen die Lesenden die Irrungen und Wirrungen, in die sich die Protagonistin verstrickt. Es geht ihr einerseits darum, die Oberflächlichkeit vieler beliebter Kameradinnen und Kameraden aufzudecken und diese blosszustellen, andererseits möchte sie selber geliebt und anerkannt werden. Der Autorin gelingt es, viele Situationen glaubhaft darzustellen. Insgesamt wirkt der Roman aber trotz der leicht lesbaren Sprache eher schwerfällig. Monika Fuhrer