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Anzahl Resultate: 2
Titel: Freischwimmen
Kollation: CD. Lesung, ca. 331 Min., 4 CD's
Verlag, Jahr: Silberfisch, 2020
ISBN: 978-3-7456-0178-7
Kategorie: Nonbook
Alter: ab 10
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 30.03.2020
Freischwimmen Wer die Wahrheit sucht, muss tief tauchen
Die Ankündigung des Schulschwimmunterrichts bereitet Cym (9) Qualen. Denn er hat mit seiner Mutter nie eine Badeanstalt besucht. Zuerst täuscht er vor, ein guter Schwimmer zu sein. Doch dann wird Cym ins Wasser gestossen und sinkt an den Boden, bevor er von seiner Mitschülerin Veronique gerettet wird. Als Cyms Mutter davon erfährt, ist sie ausser sich und beschwert sich lautstark in der Schule. Am nächsten Morgen ist die Mutter nicht mehr daheim. Sein Onkel erzählt Cym, dass sie in einer Klinik ist, um gesund zu werden. Cym wird zu seiner Tante gebracht, deren Nachbarin Veronique ist. Sie stellt Fragen, die ihn dazu animieren, nachzuforschen, warum es seiner Mutter so schlecht geht.
> Durch eine intensive, ausgewählte Betonung verleiht Julian Greis dem staunenden, etwas naiven und beharrlichen Cym eine gehaltvolle Stimme. Er überzeugt in dieser Rolle und berührt zutiefst. Eine nachhallende Geschichte über das Verschweigen und die befreiende Wirkung des Aufdeckens einer Familientragödie. Karin Schmid

Titel: Freischwimmen
Kollation: A. d. Engl., geb., s.w. illustr., 222 S.
Verlag, Jahr: Carl Hanser, 2020
ISBN: 978-3-446-26607-0
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Familie, Trauer
Alter: ab 10
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 02.03.2020
Freischwimmen Wer die Wahrheit sucht, muss tief tauchen
Der Schwimmkurs mit seiner Klasse wird für Cym zur Katastrophe. Er ist Nichtschwimmer und blamiert sich so sehr, dass er anschliessend am liebsten nach Australien auswandern möchte. Der Vorfall löst bei seiner psychisch labilen Mum, die nie mit ihm schwimmen gehen wollte, eine schwere Krise aus. Cym ahnt, dass ihre häufige Traurigkeit nicht nur mit dem Tod seines Dads zusammenenhängt. Während Mums Abwesenheit entdeckt er von ihr gemalte Bilder, die alle dasselbe zeigen: seinen auf einer Picknickdecke sitzenden Lieblingsteddy. Cym ahnt, dass sie der Schlüssel zu einem Familiengeheimnis sind.
> Der sympathische, neunjährige Ich-Erzähler schildert seine Erlebnisse so lebendig, berührend und auch humorvoll, dass man mit dem Lesen kaum aufhören kann. Teils greift Cym den Ereignissen etwas voraus, teils blickt er zurück und immer wieder vermag er einen zu überraschen. Auch wenn sich die Zufälle gegen Ende etwas häufen, ist seine Suche nach der Wahrheit ein tiefgründiges und packendes Leseerlebnis. Doris Lanz