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Anzahl Resultate: 3
Titel: Projekt Mimesis – Die Insel der künstlichen KInder
Kollation: Geb., s.w. illustr., 236 S.
Verlag, Jahr: Südpol Verlag, 2020
ISBN: 978-3-96594-036-9
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Abenteuer, Fantasy
Alter: ab 10
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 26.06.2020
Projekt Mimesis – Die Insel der künstlichen KInder
Begibt sich ein elfjähriger Waisenjunge, der unter mysteriösen Umständen für das «Projekt Mimesis» ausgewählt wird, in grosse Gefahr? Oder ist er ein Glückspilz? Kann der aus der Obdachlosigkeit befreite Junge Jorin seinen Spionage-Auftrag, das auf der paradiesisch anmutenden «Insel der künstlichen Kinder» gelegene Internat auszuspähen, erfüllen? Findet er Mitschüler*innen, die ihm helfen, das Verschwinden von Inselmitbewohner*innen aufzuklären? Kann er sogar etwas über den Tod seiner Eltern erkunden?
> Diese Fragen beantwortet Simak Büchel in seinem spannend geschriebenen und mit Fantasy-Elementen angereicherten Roman überzeugend. Die Fantasy-Elemente machen die Lesenden zugleich mit den Gefahren (oder den Chancen?) von künstlicher Intelligenz bekannt. So muss/soll Jorin nicht nur sich selbst retten. Mechthild Bauer

Titel: Suppenwetter
Kollation: Geb., farb. illustr., 137 S.
Verlag, Jahr: Südpol Verlag, 2019
ISBN: 978-3-96594-012-3
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Freundschaft, Soziales
Alter: ab 10
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 14.10.2019
Suppenwetter oder eine Geschichte vom Stehlen, Schenken und Wegwerfen
In der neuen Stadt kennt Annie noch keinen. Da trifft sie Kurt mit dem Suppenfahrrad. Der Mann verteilt bei "Suppenwetter" Suppe, die er aus Gemüsen kocht, die er hinter dem Supermarkt im Container findet. Für die Suppe bezahlt jeder so viel, wie er mag. Doch Kurts Fahrrad wird gestohlen, der Container eingezäunt. Annie will die Diebe finden und ihrem Freund Kurt zu einem neuen Suppenfahrrad verhelfen.
> Foodwaste, gerade von Supermärkten, wird vermehrt angeprangert, doch wer deren Container plündert, macht sich des Diebstahls strafbar. Leider findet sich für Kurt keine legale Lösung, stattdessen wird bewusst weggeguckt und sein Handeln toleriert. Ein Thema, dem man in Kinderbüchern selten begegnet. Kurze überschaubare Kapitel, grau-orange Bilder und ein flüssiger Schreibstil machen das Buch zu einer angenehmen Lektüre – und wecken Lust auf Gemüsesuppe! Sandra Dettwyler

Titel: Frieda und das Glück der kleinen Dinge
Kollation: Geb., farb. illustr., 149 S.
Verlag, Jahr: Südpol Verlag, 2018
ISBN: 978-3-943086-76-8
Kategorie: Belletristik
Alter: ab 10
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 30.04.2019
Frieda und das Glück der kleinen Dinge
Nicht nur den Namen hat Lena-Frieda von ihrer Oma geerbt, sondern auch das Interesse an den kleinen Dingen der Natur, z. B. an Fruchtfliegen. Wie ihre Oma möchte das Mädchen später auch Forscherin werden. Seit ihre Freundin Nele weggezogen ist, verbringt Frieda die meisten Nachmittage bei ihrer Oma und erforscht mit ihr den Dachboden. In der neuen Schule fühlt sie sich jedoch alleine, bis sie Lukas kennenlernt. Kann er ihre beste Freundin ersetzen?
> Von der ersten Seite an tauchen die Lesenden in das Leben und die Gefühlswelt von Frieda ein. Die mitreissende und lesefreundliche Sprache erleichtert den Zugang. Durch die eher kurzen Kapitel mit kleinen Einstiegsillustrationen werden auch schwächere Leserinnen angesprochen. Mit einfühlsamer Sprache beschreibt die Autorin das Gefühlschaos eines Teenagermädchens (beste Freundin weg, Lieblingsoma im Spital, Ausgrenzung durch Mitschülerinnen, Knabe als bester Freund …). Ein authentisches Buch für Mädchen! Annina Otth