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Anzahl Resultate: 2
Titel: Crenshaw – Einmal schwarzer Kater
Kollation: CD. Lesung, ca. 152 Min., 2 CD's
Verlag, Jahr: Argon Sauerländer Audio, 2016
ISBN: 978-3-8398-4866-1
Kategorie: Nonbook
Schlagwort: Familienprobleme
Alter: ab 10
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 15.11.2016
Crenshaw – Einmal schwarzer Kater
Eigentlich ist Jackson (9) schon zu alt für einen imaginären Freund. Überhaupt stützt er sich viel lieber auf Fakten. Er weiss zum Beispiel, dass eine wütende Krötenechse Blut aus ihren Augen sprüht. Später will er Wissenschaftler werden. Und doch taucht der grosse, nur für Jackson sichtbare Kater Crenshaw immer wieder auf. Gerade jetzt, als die Familie dabei ist, ihre Wohnung zu räumen. Denn seine Eltern können den Mietzins nicht mehr bezahlen. Niemand in der Familie weiss, wie es weitergeht. Die Situation bedrückt Jackson. Er hat keine Lust, im Minivan zu wohnen, wie sie es schon einmal einige Wochen gemacht haben.
> Eine berührende Geschichte über eine Familie, die am Rande des Existenzminimums lebt. Hanno Koffler baut mit seiner Stimme die Welt des jungen Jackson auf. Dabei lässt er die Trostlosigkeit der Familiensituation mitschwingen und vergisst trotzdem die Farbigkeit des Lebens nicht. Karin Schmid

Titel: Eve & Adam
Kollation: A. d. Amerikan., geb., 340 S.
Verlag, Jahr: Ravensburger, 2014
ISBN: 978-3-473-40104-8
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Science-Fiction
Alter: ab 13
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 18.12.2015
Eve & Adam
Nach einem Unfall liegt die 17jährige Eve im High-Tech-Forschungszentrum ihrer Mutter und vertreibt sich die Zeit bis zu ihrer Genesung mit der Entwicklung eines Traummannes am Computer. Da steht der von ihr entworfene Adam plötzlich aus Fleisch und Blut vor ihr. Wie ist das möglich, und was hat der gleichaltrige Solo damit zu tun?
> In diesem Science Fiction Roman, der vom Ehepaar Katherine Applegate und Michael Grant im Wechsel geschrieben wurde, geht es unter anderem um Genmanipulation. Die Geschichte beschäftigt sich mit dem Unwahrscheinlichen, das mit wissenschaftlichem Fortschritt erreicht werden könnte. Das Autorenpaar entwirft ein Szenario, welches die Frage nach der moralischen Grenze solcher Experimente aufwirft. Trotz interessantem Ansatz fehlt es dem Roman an Tiefe, und der Schluss lässt zu viele Fragen offen. Die spannenden Passagen täuschen kaum hinweg über die Unmöglichkeit, mit den Figuren in Beziehung zu treten. Bestenfalls als Lesefutter geeignet. Béatrice Wälti-Fivaz