Rezensionsdatenbank Info


Anzahl Resultate: 4
Titel: Ich bin gern ich!
Kollation: Geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Carlsen, 2016
ISBN: 978-3-551-51886-6
Kategorie: Bilderbuch
Alter: ab 4
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 02.12.2016
Ich bin gern ich! Eine warmherzige Geschichte über die Einzigartigkeit
Sich anpassen ist schwierig, auch für ein Chamäleon. Max übt so sehr, dass er sich seinen Tierfreunden angleichen kann. Die sind beeindruckt, möchten aber wissen, wie er wirklich aussieht.
> In dieser Erzählung geht der bekannte Verwandlungskünstler definitiv zu weit: Er passt sich nicht nur seiner Umgebung an, sondern auch seinem jeweiligen Gegenüber! Wie er auf Blumen, Maikäfer oder Flamingos reagiert, wird in den lockeren Illustrationen köstlich dargestellt. Die Quasi-Gegenüberstellung kommt in Aquarelltechnik auf weissem Grund gut zur Geltung. Da helfen also Freunde dem Chamäleon, sich selber zu sein. Das wäre ein Thema für die entsprechende Altersgruppe. Sicher verstehen jüngere Kinder bereits, was "zu sich stehen" bedeutet. Eigentlich ist die Geschichte ja doppelbödig, braucht es im Alltag doch immer wieder und trotz allem eine gewisse Anpassung! Eveline Schindler

Titel: Die Sache mit den gestohlenen Computern
Kollation: Geb., s.w. illustr., 69 S.
Verlag, Jahr: Baeschlin, 2015
ISBN: 978-3-85546-283-4
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Rassismus
Alter: ab 10
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 17.01.2016
Die Sache mit den gestohlenen Computern
Hilfe! Die neuen Computer sind weg! Wer hat sie gestohlen? Zusammen mit dem fussballverrückten Lukas will die Soko Herder den Fall lösen. Doch bald verbreiten sich Gerüchte an der Schule: Hinter der Tat soll der arrogante Bosnier Tarik, der durch seine besserwisserische Art stets unangenehm auffällt, stecken. Können Mia, Eric und Lukas die Wahrheit ans Licht bringen?
> Das Schweizer Team, bestehend aus Autorin und Grafikerin, entwirft hier ein intelligentes Storyboard, welches sich kind- und jugendgerecht mit den Themen Vorurteil und Rassismus auseinandersetzt. Auch der dritte Band der Baeschlin-Kinderbuchreihe überzeugt mit einer guten Aufbereitung des schwierigen Themas und einer klaren Sprache. Dank der geschlechterübergreifenden Zusammensetzung der Soko fühlen sich Jungen und Mädchen von der Geschichte angesprochen. Im Anhang befinden sich Adressen und Anlaufstellen zum heiklen Thema. Das Buch eignet sich als Schullektüre; allerdings ist der Neupreis für knapp 70 Seiten recht hoch. Christina Weirich

Titel: Die Suche nach dem Weihnachtsstern
Kollation: Geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: NordSüd, 2013
ISBN: 978-3-314-10118-2
Kategorie:
Schlagwort: Weihnachten, Alltag
Alter: ab 4
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 10.03.2015
Die Suche nach dem Weihnachtsstern
Am Nachmittag des Heiligabend ist Lea alleine zu Hause, ihre Mama arbeitet, der Vater kauft ein. Was tun bis am Abend? Lea beginnt, mit ihrer Katze Mimi Verstecken und Fangen zu spielen. Doch oh je! Als Kind und Katze um den Weihnachtsbaum rennen, fällt der Glasstern von der Baumspitze und zerbricht! Einen neuen Stern zu basteln, will Lea nicht gelingen. So macht sie sich mit Mimi auf den Weg, um Ersatz zu suchen. Kommt das wohl gut?
> Eigentlich eine tolle Idee, die Stunden vor der Bescherung zu einer Geschichte zu machen. Doch das Resultat ist, zumindest den Text betreffend, eher fad: Das Versteck- und Fangspiel wirkt sehr in die Länge gezogen, die Suche nach dem neuen Stern dagegen eher noch schnell, schnell angehängt. Gelungen ist aber das Layout: Die fein aufgezeichneten Bilder erzählen, was der Text eigentlich wollte – von einem Nachmittag mit hektischem Spiel, grossem Schreck, sehr schlechtem Gewissen und der Suche nach dem schönsten aller Sterne für Weihnachten. Veronika Gutzwiller

Titel: Der nächtliche Besucher
Kollation: Broschur, s.w. illustr., 31 S.
Verlag, Jahr: SJW, 2013
ISBN: 978-3-7269-0648-1
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Abenteuer, Gefühle
Alter: ab 10
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 19.11.2013
Der nächtliche Besucher
Nach Lavin in die Ferien, wenn alle Klassenkameradinnen ans Meer fahren? Das kann Lisa nur schwer verdauen. Überraschenderweise gestalten sich ihre Ferien jedoch sehr abenteuerlich: Begegnungen mit einer Alpenviper und sogar mit einem leibhaftigen Bären sind nun wirklich nicht alltäglich! Ungewöhnlich ist auch Lisas angehende Freundschaft mit Peider, der sie mit seinem Rätoromanisch immer wieder neckt.
> Das Titelblatt mit seinem düsteren Landschaftsbild kündigt Unheimliches an. Weitere holzschnittartige Schwarzweissbilder erhöhen die Spannung. Leider wird diese durch eine Unzahl von Dialogen gleich wieder zerstört. Es ist höchste Konzentration gefordert, um immer zu wissen wer gerade spricht. Ausserdem ist die Geschichte in der Vergangenheit geschrieben, und dieses Pendeln zwischen Vergangenheit und Gegenwart stört den Lesefluss. Schade um die gute Idee und die eindrucksvollen Bilder. Esther Marthaler